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Wie fahre ich Kurven?!!

Ihr habt Fragen zu Tricks ?? Ihr habt den ultimativen Tip ??

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Beitragvon *kristin* » 23. Jun 2009, 06:56

HAllo!
Ich bin vor kurzem mit dem Wakeboarden begonnen und nun habe ich große Probleme in den Kurven:(
Ich bin jetzt schon das sechste Mal gefahren und falle immer´in der 2ten Kurve rein.
Wenn ich durch die Bojen der ersten Kurve fahre, werde ich meißt recht schnell und kurz vor der zweiten Kurve schlappt das Seil. Dann kommt ein kräftiger Ruck, den ich nicht halten kann und ich liege quasie direkt hinter den Bojen der zweiten Kurve im Wasser.
Das ist echt deprimierend, denn es läuft nun ein paar Tage schon immer nach diesem Schema ab!
Es wurde mir gesagt, nach der ersten Kurve nach innen zu lenken und dann nach außen, um somit das Schlappen des Seils zu verhindern- jedoch ist das ziemlich schwer finde ich in dem kurzen Abstand von Kurve 1 zu 2 (liegt wohl an meinen Anfänger Fahrkünsten). Langsam werd ich echt deprimiert, denn ich laufe mehr, als das ich fahre :-?
Andere meinten das wäre normal und müsste die Leine einfach festhalten-nur das habe ich bisher nicht geschafft.

Habt ihr vielleicht ein paar Tips?!
Wie lange habt ihr gebraucht um in der Runde fahren zu können?
*kristin*
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Beitragvon Caponi » 23. Jun 2009, 07:57

Erstmal ist wichtig würde ich sagen, dass du nach den ersten Bojen die Hantel wieder an dich ziehst (also Richtung HÜfte). Somit kannst du diesen "Ruck" wie du es beschreibst eher "abfedern". Ich seh das immer bei den Mädels an unserem Lift. Erste Kurve, Arme voll durchgestreckt und "platsch" :-D

Erklärt man ihnen dann, dass sie da die Hantel zu weit vorne halten klappts beim nächsten mal meistens.

Durch das Heranziehen der Hantel sollte auch die Spannung des Seils nicht verloren gehen.
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Beitragvon raPid » 23. Jun 2009, 11:08

Caponi hat geschrieben:[...]
Durch das Heranziehen der Hantel sollte auch die Spannung des Seils nicht verloren gehen.


Und wenn doch, denke ich, sollte es helfen, wenn du etwas nach außen fährst (ohne vorher nach innen zu fahren, wie es dir erklärt wurde). Zumindest reicht das bei uns am See aus...weiß ja nich wo du fährst und ob das da wesentlich anders ist :wink:
Ich denke du fährst durch die Bojen? Wenn ja, wie gesagt, etwas weiter außen fahren, wenn nein, tu das mal^^

Das wichtigste ist aber: Lass dich davon nich deprimieren :wink: Einige brauchen mehr und andere weniger Zeit um ne Runde zu fahren. Versuch es mal mit den Tipps, dann sollte es wahrscheinlich schon hinhauen :wink:
MfG

Marcel
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Beitragvon gartenzwerg » 23. Jun 2009, 11:09

Wichtig finde ich auch, dass du auf den Mitnehmer achtest (da wo die Leine eingehängt wird). Wenn der um die Umlenkrolle geht, solltest du schon auf der inneren Kante sein.
Bist du bei dem Moment am Anfang auf der äußeren Kante und der Ruck kommt, dann verkanntest du über die innere Kante. Wenn du schon auf der inneren Kante bist, gleitest du schön um die Kurve.

Und wie schon gesagt, versuch die Arme in der Kurve anzuziehn, dann fällt der Ruck nich so stark aus!

Viel Erfolg dir! Wir haben alle so angefangen! Zumindest alle bis auf die Naturtalente, dies überall gibt! ;)
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Beitragvon Dudemaster » 23. Jun 2009, 12:10

gartenzwerg hat geschrieben:Wichtig finde ich auch, dass du auf den Mitnehmer achtest (da wo die Leine eingehängt wird). Wenn der um die Umlenkrolle geht, solltest du schon auf der inneren Kante sein.


auf der inneren kante zu sein hat mir sehr geholfen, um kontrollierter durch die kurve zu kommen und somit das nächste bojentor richtig anzufahren. am besten auf dem weg zur ersten kurve schon ein bischen hin und her kanten um ein gefühl dafür zu bekommen
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Beitragvon robb » 23. Jun 2009, 12:19

ja das mit dem hin- und herkanten ist glaub ich nen guter tipp. wenn man auf der ersten grade schon kurven fahren übt und sich nicht nur gradeaus ziehen lässt, dann kriegt man auch mehr gefühl für die kurve...

und für leute die vorher nicht snowboardfahren können empfiehlt es sich mit wasserski gefühl für die kurven zu bekommen.

ein freund von mir kam so nach 30min wasserski lernen und dann 4 missglückten wakeboard starts gleich ein paar mal um die bahn und dann eine halbe stunde später hab ich ihn mit meinem kiteboard fahren lassen und es ging perfekt.
am ende der zwei stunden hatt er also wasserski fahren gelernt, konnte runden mit anfängerwakeboard und kiteboard fahren und hab am ende sogar angefangen ollies zu springen und hat sogar ein paar mal nen 180 probiert...
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Beitragvon gsxrracer » 23. Jun 2009, 12:34

ersten Bojen die Hantel wieder an dich ziehst (also Richtung HÜfte). Somit kannst du diesen "Ruck" wie du es beschreibst eher "abfedern". Ich seh das immer bei den Mädels an unserem Lift. Erste Kurve, Arme voll durchgestreckt und "platsch"


genau, das ist der Trick :D denn wenn du den "Ruck" abfederst, ist es egal wo du fährst.
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Beitragvon Dudemaster » 23. Jun 2009, 12:38

und schön gewicht auf dem hinterem bein. sonst bring das ganze hantel zur hüfte nichts wens board vorne eintaucht. aber is ja eh klar :wink:
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Beitragvon Petarrr » 23. Jun 2009, 17:33

Hi!
Es ist auch möglich, dass du in der Kurve zu schnell wirst und deinen Haken (Mitnehmer) überholst. Vielleicht ist das die Ursache für die Schlappleine. Dagegen hilft, wenn du das Brett vorn etwas hochziehst. Ein wenig reicht schon zum Bremsen. Ansonsten, wie die Koll. bereits gesagt haben, bevor der Ruck kommt, Hantel zum Körper. Das wirkt, wie ein Stossdämpfer.

Viel Glück und Spass :)
Ich fahr mich irgendwann tot! Ist aber ok!
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Beitragvon *kristin* » 24. Jun 2009, 13:56

Hey! WoW erst mal danke euch für die vielen tips!!! so viele antworten in so kurzer zeit;)!
erst mal ja- am see sind bojen
ich werd heute abend gleich wieder zum see und üben!!!
manchmal glaube ich liegt es daran, dass ich schon in der ersten kurve zuweit außen fahre und dann den mitnehmer überhole... aber da kann ich mich aber auch irren;)!
also ist es wichtig, wenn ich das den vielen beiträgen richtig entnehme- auf den mitnehmer zu achten und auf dem hinteren fuß das gewicht zu bringen und dann das gewicht auf die zehenspitzen (ich denke das heißt nach innen kanten?!) , um in der kurve dann auch rum zu kommen?
ach ja und ganz wichtig die hantel zur hüfte!
ich hoffe das klappt heute ndlich mal... :wink: lg euch allen
*kristin*
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Beitragvon Jano » 25. Jun 2009, 09:36

looooooooooooooool, dass hört sich irgendwie nach meinem anderen Ich an :D

War bei mir ganz genau so, bloß meinte der Lehrer bei mir (bin Wasserski gefahren) ich soll die Kurven in etwa mittig der Bojen durchfahren und ich soll in die Hocke gehen, erste Kurve ging bei mir auch prima und zweite bin ich gestürzt, immer und immer wieder, mir war es egal, dann ich hatte tierischen Spaß :D

Ich weiß nicht, wie es beim boarden ist, evtl. kann es nicht schaden, etwas in die Hocke zu gehen ?!?! Oder halt die Kurven weiter an der äußeren Boje entlang fahren, somit merkt man auch schon einen Unterschied, dass das Kabel unter "Spannung" bleibt und es kommt kein oder ein kleinerer Ruck.
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Beitragvon the_ace » 25. Jun 2009, 10:40

Vor der Kurve leicht schräg nach aussen lenken, zwischen die Bojen.
Wenn der Mitnehmer um die Rolle geht, in die Kurve einlenken. Das kommt mit der Zeit von ganz allein...
<a href="http://www.westcoast-boarders.de"><img src="http://www.westcoast-boarders.de/signatur_ace.jpg" width="700" height="121" border="0" /></a>
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Beitragvon *kristin* » 26. Jun 2009, 14:09

JUHU!! ich habs geschafft- und es war soo cool!!! 8) Und ein bischen gehüpft bin ich auch schon :D
danke für die tips nochmal!!!
*kristin*
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Beitragvon Ascended » 10. Jun 2010, 10:36

Ich hab jetzt schon paar mal nen Kumpel von mir zum Waken mitgenommen. Er kann Snowboarden und der Start hat nach einigen Anläufen auch schon ganz gut geklappt. Allerdings dreht unsere Anlage im Uhrzeigersinn und er fährt goofy (das problem hab ich nicht). Ihn packts so gut wie jedesmal nach der ersten Kurve hin. Er fährt auf der Fersenkante und legt sich dementsprechend bisschen in die Kurve, aber wenn dann wieder Zug aufn Seil kommt wird er zu stark "in die Kurve gelegt" und er kippt von der Fersenkante...
Ist halt besonders blöd weil man dann erstmal 10 minuten zurück latschen kann weil die erste Kurve extrem weit weg ist, er ist schon extrem demotiviert weil er das jetzt schon seit 3-4 sessions nicht in den griff bekommt. Hab ihm den tipp gegeben sich nicht so weit in die Kurve zu lehnen/das board flacher zu halten und zu versuchen das Board auch mit den Fußen zu drehen so das wenn der zug kommt ihns nicht übern Rücken sondern nur nach vorn zieht.

Sollte er vieleicht mal versuchen Regular zu fahren? Aber er meint das er das schon beim Snowboarden nicht hinbekommt und nicht glaub das er Regular überhaupt irgend ne kurve fahren kann.
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Beitragvon Chris__ » 10. Jun 2010, 20:51

Wichtig ist, schon auf der ersten Geraden das Kurvenfahren zu üben und nicht immer erst warten, bis man an der ersten Kurve angekommen ist... und dann auf jeden Fall frühzeitig, wie Du schon sagtest, in die Kurve drehen, sodass man keinen Zug seitlich sondern von vorn bekommt... ansonsten hilft nur üben üben üben...
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Beitragvon Ascended » 10. Jun 2010, 21:10

ja, auf der geraden fährt er auch schon ganz gut zick zack. Jetzt noch nicht im mega krassen Winkel aber es geht. Er meint ihm würdes probleme bereiten nach recht zu kommen. (also auf der Zehenkante zu fahren) Aber find eigentlich nicht das es so aussieht.

Ist das auf der Fersenkante so viel schwerer? Glaub ich hab nachdem ich den Start hinbekommen hab 2 fehlversuche gehabt und danach konnt ich eigentlich so viele Kurven und Runden fahrn bis mir die Puste ausgeht.

Schade, hab gehoft das ich da jetzt entlich mal einen aus meiner Clique hab mit dem ich Wakeboarden gehn kann aber so wie er das letzte mal schon die Schnautze voll hatte glaub ich nicht das er noch all zu oft mitkommt.
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Beitragvon Chris__ » 10. Jun 2010, 21:27

da bist Du jetzt als Motivator gefragt... ich kenne das Problem... mein bester Freund hat es nach 3 Stunden exzessivem Starten nicht einmal geschafft, auch nur ein paar Meter zufahren und war dementsprechend komplett demotiviert... aber ich habs tatsächlich wieder geschafft, ihn nochmal zu überreden und er wird es bald wieder probieren... man sollte nicht von seinem eigenen Können auf andere schliessen und denken, dass es alle Anderen auch so hinbekommen... die ein oder anderen brauchen eben etwas länger...

und ich finde schon, dass auf der TS fahren deutlich mehr Überwindung kostet als auf der HS...

also sprech ihm gut zu...
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