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Raley ohne Beine hoch, wie heisst das und wie geht das?

Ihr habt Fragen zu Tricks ?? Ihr habt den ultimativen Tip ??

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Beitragvon mangiari » 11. Aug 2010, 17:34

Die Überschrift sagt es schon, ich rede hier ausschließlich von Cable.

Zunächst zum Wieso und warum:
Ich bin nur Gelegenheits-Waker, komm aber eigentlich ganz gut zurecht und nachdem Kicker und Slider recht schnell langweilig geworden sind, möcht ich halt auch Tricks mit ordentlich Höhe lernen. Ich hab mir dazu einfach mal paar Raley-Anleitungen angeschaut und das beim nächsten mal umsetzen wollen.

Wider Erwarten klappt die Anfahrt und der Absprung auch ziemlich gut, es reißt mir die Füße rauf und ich bin für einen Moment schwerelos. Dann greifen die Angstreflexe, statt das Board unter den Körper zurück zu ziehen und das Ding zu landen kugel ich mich ein und mach 'ne Bombe. Das ist nicht wirklich bewusstes Handeln, das sind jahrelange konditionierte Reflexe von anderen Brettsportarten, wenn ich unterbewusst nicht an die Landung glaube, lieber das Brett erst gar nicht nach unten... :roll:
Kenne das schon, Wiederholungen machen's nicht besser, eher schlimmer, ich brauch 'nen anderen Ansatz.

Hab schon fast aufgegeben gehabt, da hab ich einen ziemlich starken Waker beobachtet, der so ziemlich jede Rotation um so ziemlich jede Körperachse verdammt hoch nicht nur nach der Kurve sondern wo immer er lustig war gesprungen ist.

Und jetzt zum eigentlichen:
Einer der Tricks dieses Wakeboarders war auch quasi ein Raley ohne Beine hoch, ziemlich stylisch getweaked und gegrabbt und verdammt hoch (locker doppelt so hoch wie die Sprünge am Kicker) und weit. Dabei aber relativ neutral mit dem Brett unterm Körper. Dafür gibt's sicher 'nen Namen, weiß ich aber nicht, wüsste ich gerne.

Diesen Sprung müsste man doch auch schrittweise aufbauen können und nicht gleich alles oder nichts brachial durchziehen müssen. Hab's aber zumindest während einer Session nicht geschafft da auch nur annähernd mal Höhe zu erreichen, zumindest nicht höher als dass ich dies mit 'nem normalen Ollie hinbekommen würde. Außerdem ganz schön unkontrolliert meine Versuche. Tipps?

Ich hab das Problem dass wenn ich wirklich derbe vom Kabel wegkante und versuche mich auch in diese Richtung raus zu drücken, dass es mich dann halt immer im Oberkörper nach vorne reisst, so dass ich ätzend in Vorlage komme, oder ich schaff's gleich gar nicht mehr den Handle zu halten, wenn ich mich so weit hinter lege, dass das Gewicht nicht so schnell nach vorne gezogen wird.

Habt ihr mir Videos, am besten so 'ne schöne Anleitung wie diese Raley-Anleitung zu dem von mir beschriebenen Sprung? Ich tu mir etwas schwer mit suchen, weil ich eben nicht weiß wie man sowas nennt.

Und nein, Backroll macht's auch nicht besser, da hab ich die selben Reflexe und Angst vorm Einstechen. Ich denke aber dass es kein Problem für mich wäre Backroll und Raley zu lernen, wenn ich erstmal gewohnt bin bissl höher vom Kabel weg zu fliegen und das zu stehen. Beim Snowboarden fallen mir invertierte Drehungen eigentlich nicht sonderlich schwer.
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Beitragvon cgaugl » 11. Aug 2010, 17:48

Weiß auch nicht genau wie der Trick heißt, aber ich habe schon in diesem Forum mal drüber gelesen und mir eine Bootschaft gemerkt:

Es ist sicherlich schwieriger diesen Trick zu erlernen, als den Raley!
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Beitragvon jarrik » 11. Aug 2010, 17:57

Das ganze nennt sich Half Load und es hat schon seine Gründe warum man die nur bei Leuten wie z.B. Steffen Vollert sieht. Ist so ein Trick der sehr einfach aussieht aber sau schwer ist. (Vermute ich mal, mir ist es bis jetzt noch nicht gelungen einen zu springen)

Diesen Einroll-Reflex wie du ihn beschreibst ist übrigens nichts ungewöhnliches. Sieht man immer wieder bei Leuten die Grade den Raily üben. Solange das Einrollen bzw Crashen auch halbwegs bewusst passiert ist da auch nichts bei. Ist halt eine Variante den Raily zu lernen. (Hatte ich übrigens am Anfang auch)

Irgendwann kommst du dann an einen Punkt an dem du dich sicher fühlst mit dem Auslösen und der Höhe und ziehst den Raily halt dann mal aufs Brett. Danach ist dann auch das einrollen oder Wegdrehen meist geschichte.

Wenn du dann noch weitere Tricks lernst wie z.B. den S-Bend oder den Blind Judge wirst du auch feststellen, dass beim Waken die angenehmsten Crashes die sind bei denen du erst mal auf dem Board gelandet bist und so einen großteil des Schwungs abgebaut hast. Das nimmt dir dann auch weiter die Angst. (Das man dabei dann ab und an auch mal einsticht liegt leider in der Natur der Sache)

Also einfach fleißig weiter den Raily üben, das Landen kommt dann irgendwann vonn selbst. Evtl halt mal einen Startraily ohne Board einstreuen um das Ranziehen zu üben
Spass ist was ihr draus macht.
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Beitragvon max3.2 » 11. Aug 2010, 22:30

Zum Half-Load: sau schwer :D.
Meine Versuche waren auch meistens eher madig ;). Was mir hilft, ist beim kanten den Oberkörper grade zu lassen und die Hanel unter die Plauze zu klemmen, dadurch finde ich aber auch das kanten ungleichmäßig schwieriger. Dann komme ich einigermaßen grade raus, aber irgendwie bekomme ich spätestens beim wieder runterfallen Vorlage :D, ballert dann immer ganz gut in den Schädel :evil:
Zum Raily - ich hatte das einrollen eeeewig, und mach es teilweise immernoch wenn ich denke das reicht nicht.
Bei mir wars dann so - einmal unbedingt durchziehen gewollt, eingestochen. Dann sollt dir alles egal sein , mach dann am besten gleich weiter. Dann stehst du das Ding an einem Tag. Abends Aspi / Ibu und gut ist :roll: :wink:
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