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kurzer Cut für Raleys, wie?

Ihr habt Fragen zu Tricks ?? Ihr habt den ultimativen Tip ??

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Beitragvon Ascended » 10. Mai 2012, 16:38

Hi,

eigentlich sitzen meine Raleys und Crypts mittlerweile sehr, sehr sicher und sind auch keine große Sache mehr für mich. Aber damit ich auch hoch genug rauskomm Kante ich relativ lang und hart an, was ja aber leider den Neben-Effekt hat das man sehr schnell wird was die Landungen schwieriger und mögliche Crashs härter macht.
Jetzt sehe ich aber immer wieder Leute die nur sehr, sehr kurz ankanten, weniger als ne Sekunde lang und dann direkt auslösen oftmals sogar nichtmal nach ner kurve sondern irgendwo auf ner Geraden.(ist mir ein Rätsel) Also hab ich jetzt auch paar mal versucht kürzere Cuts zu machen (waren aber trotzdem noch deutlich länger als bei anderen Leuten) aber ich merk dann schon beim auslösen das der Zug eher gering ist und dann werden meine Raleys gleich wieder gefährlich tief.

Gibts da irgendeinen Trick wie man auf so kurzem Weg so viel Druck bekommt?

Will demnächst auch mal die Frontroll oder den Blind-Judge lernen, aber glaub dafür wäre es vorher ganz gut wenn ich lern auch ohne voll-Speed Raleys zu machen.

Gruß Dom
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Beitragvon PeteRose » 11. Mai 2012, 09:17

Also für einen langen Cut leg ich mir rein, also näher zum Wasser und löse dann softer aus. Für einen kurzen bleib ich aufrechter und hacke dann brutal rein. Hohen Speed kriegt man aber eigentlich nur wenn man in einem flachen Winkel zum Seil fährt. Je steiler du vom Seil wegfährst um so mehr Druck kriegst du auch ohne Speed. Blind Judge würd ich eher mit einem langen Cut das erste mal probieren, da ist der Speed auch net schlecht, da du die Hantel leichter zu dir ziehen kannst. Keine Angst vorm Blind Judge, die halbe Drehung kriegt man immer hin. Sonst würd ich schauen steil vom Cable weg zu kanten. Macht Backroll, Roll Revert und insbesondere Roll Blind einfacher, auch Front Flip. Fahr nach der Rolle kurz gerade und dann schau beim rauskanten nicht nach vorne, sondern dreh den Kopf in die Richtung in die du kanten willst. Normalerweise weniger Speed und deutlich mehr Höhe :wink:
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Beitragvon Ascended » 12. Mai 2012, 23:30

Je steiler du vom Seil wegfährst um so mehr Druck kriegst du auch ohne Speed


Genau das ist bei mir glaub auch das Problem, steil genug vom Umlaufseil weg zu kanten.
Um das gut hinzubekommen brauch ich erstmal ne Phase wo der Zug nachlässt damit ich mein Brett weit genug eindrehen kann. Und dafür fahr ich die kurve um die Rolle sehr weit und schnell (Regular auf Gegenuhrsinn Anlage) um den folgenden nachlassenden Zug zum eindrehen auf 90° Kurs nutzen zu können.
Aber wie genau bekommt man jetzt auch bei einen Kurzen Cut hin? (auf zb ner geraden)Gibts da auch irgend nen Trick wie man vorher bisschen den Zug aus der Leine nimmt oder wie bekomt man trotzdem hin sein Brett so weit einzudrehen?

und hacke dann brutal rein

Bis jetzt löse ich eigentlich immer gleich aus. Hab da wohl noch paar Hausaufgaben vor mir.
Also kann man pauschal sagen je mehr Zug/Speed destso sanfter/langsamer sollte man auslösen, und im Gegenzug je weniger Zug/speed man hat destso härter/schneller muss man auslösen?!
Hab das mit dem sehr kraftvollen/schnellen auslösen 1-2mal bei meinen harten/langen cuts probiert aber dadurch geht wohl eher Kraft verloren, aufjedenfall hat sichs nicht gut Angefühlt und ich war deutlich tiefer.
Aber kann ja bei kurzen cuts ganz anders aussehen, muss ich mal bisschen rumprobieren.
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Beitragvon Ascended » 17. Mai 2012, 11:57

hab gestern ein interessantes Tutorial zu dem Thema gefunden

http://wakeboardingmag.com/how-to/higher-learning-wakeboarding/2012/04/16/how-to-air-trick-load-and-release-methods/

Also bei der dritte Methode sieht ja schon der Raley aus dem video total erzwungen aus. Hat bei mir leider garnicht funktioniert.
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Beitragvon ShortyActNaughty » 17. Mai 2012, 22:33

Danke für das Video!!
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Beitragvon sasquuatch » 18. Mai 2012, 12:00

hohe geschwindigkeiten nach der landung kommen bei mir nur vor, wenn ich nach der kurve zu schnell in den cut komme. lasse ich mir mehr zeit und fahre ein längeres stück gerade, kann ich immer noch lange kanten und lande nicht mehr ganz so schnell.

oft sieht man welche die meinen um mehr höhe beim raley zu bekommen, müssen sie den schwung der kurve mitnehmen und fangen damit an zu kanten. nach der landung finde ich, sind die dafür auch extrem schnell unterwegs.

zum blind judge, der braucht einen langen cut, damit du bei der landung mehr zeit hast bis wieder zug auf das seil kommt und du nicht gleich wieder rum gerissen wirst.

falls du nun den frontflip lernen willst, glaube ich passt der blind judge besser dazu. mit sbend und blind judge habe ich immer große probleme, die sauber auseinander zu halten und führe dann immer einen trick nicht sauber aus.
beim sbend habe ich die arme immer lang um die rotation hin zu bekommen. beim blind judge ist es einfacher die blind drehung hin zu bekommen, wenn die arme angewinkelt sind. es geht zwar auch mit gestreckten armen, aber das ist viel schwerer.
da beim frontflip die arme auch angewinkelt werden, denke ich passen die beiden tricks besser zusammen.
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Beitragvon Ascended » 18. Mai 2012, 16:51

mit sbend und blind judge habe ich immer große probleme, die sauber auseinander zu halten


Du meinst bestimmt Frontroll und S-Bend, oder?

Der Blind Judge ist ja "einfach" "nur" nen Raley den man Blind landet also am Schluss noch nen Bs1er dran hängt. Ich würde den jetzt so wie du es auch schon erwähnt hast mit angewinkelten Armen springen damit ich wenn ich ihn zu blind drehen will den Arm wieder lang machen kann und so nicht so viel widerstand am handle hab.
Der Tipp mit dem weit raus fahren ist gut! Danke!
Sonst noch was zu beachten? Könnt mir vorstellen das man dazu neigt ihn zu Taillastig zu landen?!
Hab letzte Session jede Runde BS1er to blind über die Tonne gemacht um mich schonmal vorzubereiten, das werd ich nächste Session nochmal übern Kicker probieren und dann gehts los :)

Aber nochmal zu dem cut Thema. Gibts irgend jemanden bei dem diese double cut Variante auf der Geraden funktioniert? Das wollte bei mir garnicht klappen.
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Beitragvon sasquuatch » 29. Mai 2012, 09:39

also ich kann nur für mich sprechen, s-bend zu blind judge hat mir Schwierigkeiten bereitet und s-bend zu frontroll bekomme ich nicht. habe den aber auch schon länger nicht mehr probiert, weil ich gerade nicht soviel zum cable komme und somit z.zt. nur wenig fahre und üben kann. hoffentlich macht bald wakeport auf :)

beim sbend muss ich die arme strecken und wenn ich danach den blind judge springe und nicht sauber darauf achte, dass ich mit angewinkelten arme springe, dann baile ich den blind judge. mit gestreckten armen (wie beim sbend) ist der blind judge einfach sehr viel schwerer und ich bekomme so die bs 180 drehung einfach nicht mehr hin und mache dann einen blind judge olé :(
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Beitragvon Ascended » 29. Jun 2012, 18:49

zu dem ursprünglichen Thema:

Hab meine kompletten Probleme mit dem kurzem Cut dadurch gelöst das ich bevor ich meinen cut starte etwas auf die andere Seite des Cables kante (nicht zu weit) und dann Ruckartig am Handle zieh. Dadurch bekommt man für 1-2 sekunden wenig Zug auf der Leine und kann sein Brett auf einen sehr steilen winkel weg vom Cable eindrehen. So bekomm ich jetzt auch bei kurzen cuts genug Druck aufgebaut.


Allerdings hab ich mich bis jetzt immernoch vorm Blind Judge gedrückt, welcher eigentlich längst fällig wäre.
Hab irgendwie immer wenn ich ihn machen wollte das Gefühl das der Zug während des Raleys zu stark ist um eine Hand los zu lassen und mich to blind zu drehen.

Will mich jetzt nächste Session aktiv darauf konzentrieren die Arme beim cut noch mehr anzuwinkeln und während man aufsteigt das Handle am besten noch weiter ran zu ziehen (richtung vordere Hüfte)
Wenn das sitzt muss man ja "bloß" noch die hintere Hand los lassen und den vorderen Arm strecken. Dadurch müsste man dann ja eigentlich so wenig Zug am Seil haben um sich einigermaßen easy to Blind drehen zu können?!?!
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