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falsches board für die ersten invert versuche?

Ihr habt Fragen zu Tricks ?? Ihr habt den ultimativen Tip ??

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Beitragvon alge » 17. Jul 2012, 00:37

hallo leute

ich wollt mal ne frage hier in die runde werfen.
ich hab letztes jahr mal versucht so in richtung backroll zu gehen. hab aber nicht ansatzweise wirklich gut druck aufbauen können bzw mal richtig zug aufm seil gehabt.
muss dazu sagen, dass ich letztes jahr das obrien paradigm gefahren bin, ohne finnen. das war super für mein obstacle fahren, hab da richtig gute fortschritte gemacht, aber jetzt, wenn ich demnächst wieder endlich aufs wasser kann, will ich unbedingt endlich die backroll schaffen.

ist es wirklich so viel schwieriger mit nem flexigen, finnenlosen board die ersten inverts zu springen oder ist das alles quatsch und es geht mit jedem board.
sollte ich vielleicht doch lieber eins mit ner ordentlichen führung nehmen, wie lf ps3 oder so?ich wills gern so leicht wie möglich haben ;-)

würd mich sehr über ein paar tipps freuen!
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Beitragvon Dugator » 17. Jul 2012, 08:37

Das geht mit deinem Board wunderbar... mit ein bisl Übung geht das auch fix :)
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Beitragvon alge » 17. Jul 2012, 10:18

das wäre natürlich prima wenns ganz allein an meinem unvermögen liegen würde :-?
ich hab hier noch auch ein nagelneues obrien Format rumstehen.
wäre das rein theoretisch noch nen ticken besser geeignet?
sorry für die blöden fragen, aber es wurmt mich so extrem dass ich die backroll noch nicht geschafft hab.
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Beitragvon Dugator » 17. Jul 2012, 11:14

Wie lange bist du denn schon dran?
Werd' dir über den genauen Bewegungsablauf klar und übe weiter... mir hat es sehr geholfen, eine Session am System 2.0 zu machen... so konnte ich in kürzeren Abständen öfter probieren und zwischendurch immer Tipps von anderen Fahrern einholen. Ich wäre wahrscheinlich immer noch dran, wenn ich es nur an der großen Anlage probiert hätte.

Das Board ist jedenfalls kein Grund dafür, dass du es noch nicht packst ;)
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Beitragvon alge » 17. Jul 2012, 13:52

ich versuche das schon relativ lange, aber immer nur so mehr oder weniger mal zwischendurch. meistens packt mich dann doch die angst und ich geb auf. das regt mich mittlerweile so extremst auf, dass ich schon den eindruck hab ich werds nie können. beim kiten kann ichs, daher sind bewegungsablauf und so ja klar. das macht es nur noch ärgerlicher.

ans system hab ich auch schon gedacht, bin mir ziemlich sicher, dass es da auch klappen würde, aber am normalen cable irgendwie keine chance. wobei ich letztes jahr echt so gut drauf war und alles super lief, hat das dann mit dem paradigm und dem ankanten null geklappt. jetzt hab ich ja hier das format stehen und hab da auch wieder den eindruck es klappt niemals. jetzt rede ich mir die ganze zeit ein, dass ich den druck nur richtig auf die kante kriege mit nem board was ne recht gute führung hat. zumindest würde es sicher leichter klappen damit, allein weil ich mir das einbilde. einbildung ist ja auch ne bildung :o :lol: :roll:

ich brauch einfach jetzt mal schnell nen erfolg, und wenns mich nur raushaut und ich voll hinklatsche. das würd mir ja wenigstens die hoffnung geben, dass ichs schaffen könnte. daher die frage obs halt am board mitliegen könnte warum sich der erfolg nicht so schnell einstellt.
ausm wasser rausfliegen würde mir schon genügen, egal wie die landung dann ausfällt :-?
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Beitragvon Kreatief » 17. Jul 2012, 16:13

Ich habe ein LF Watson hybrid ohne Finnen.
Mir geht es ähnlich wie dir, bin auch derbe gefrustet und habe das Gefühl, es geht gar nichts. Nur habe ich leider das Problem, dass wohl der Druck zu groß ist. Ich bekomme die hacke nicht ins Wasser gehauen.
Was ich damit sagen will: Es liegt fast nie am Brett, sondern am Fahrer und dessen Können ;)
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Beitragvon Dugator » 17. Jul 2012, 16:18

Ich beantworte deine Frage nun zum dritten Mal:
Nein, am Board liegt es nicht. Ich habe schon Backrolls mit Easy Up Boards gesehen, genauso wie mit Finless Boards ohne alles.

Wenn du nichtmal rausgezogen wirst, machst du grundlegende Dinge noch nicht richtig...

http://www.youtube.com/watch?v=_m1kNLa619Y

Hier kannst du den grundlegenden Bewegungsablauf ganz gut sehen... behalte im Hinterkopf, dass die Backroll kein explosives Auslösen benötigt, sondern eher von einem "flüssigen" Bewegungsablauf ausgelöst wird (siehe Video... der Kerl kantet ja nicht lange... und dennoch klappt es).


Du kannst dir natürlich aber erstmal ein anderes Board kaufen, um dann wieder zu kommen und dich wieder zu beschweren, dass es nicht klappt ;)
Und vielleicht ist das für den Kopf ja auch gar nicht so schlecht...
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Beitragvon alge » 17. Jul 2012, 17:16

:roll: ich weiß das es nicht so ganz wirklich am board liegt sondern an mir, trotzdem hat man den eindruck, wenn man es versucht und versucht und vor allem alles andere super klappt, dass dann ausgerechnet die backroll bzw den cut zu fahren scheitert, dass es nicht nur an einem selbst liegt.
ich muss dazu auch echt sagen, ich hab 2010 zb das lf ps3 gefahren und da wars super leicht druck auf die kante zu kriegen, sodass es da wirklich nur noch daran lag, dass ich zuviel schiss hatte :lol:

deswegen kam meine überlegung, ob ich nicht vielleicht doch mir selbst mit dem paradigm bzw format selbst ein ei gelegt hab in diesem punkt.
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Beitragvon mucla » 17. Jul 2012, 20:39

hi,

hatte als erstes board kein "pro"board. trotzdem hab ich damit die backroll probiert. am anfang hab ich einfach versucht direkt nach dem motormast voll nach links zu ziehen :roll: (fahre regular). mir hats aber direkt das board weggezogen. nachdem ich mich dann hier durchgelesen hab + google + tips an der anlage (progressives kanten etc) hat es also soweit geklappt dass es mich rausgezogen hat und der bewegungsablauf so halb geklappt hat. hebler und leute am cable haben zu mir gesagt, schaut grds. gut aus. ein bisschen mehr höhe wäre ganz gut, eventuell kurz vorher noch ein bisschen mehr druck auf die kante geben. mich hats also rumgedreht, aber ich hab die landung nicht hinbekommen. die saison war zu ende, ich hab mir ein witness grind gekauft. und es lief exakt genauso. oder schlechter? viele versuche gingen ins leere. z.B. hab ich den zug am seil gespürt und mich hats nach vorne weggezogen (raley? ohne höhe? :lol: )ich muss dazu sagen, ich komm nicht oft zum waken und oft ist einfach zu viel los. aber ich würde auch einfach sagen, es liegt nicht am board, sondern am fahrer. :D ich mein, besonders beim wakeboarden fahren ja viele das teuerste equipment und können quasi nix. naja, eventuell mach ich mich an nem schlechwetter-tag nochmal dran. oder am system 2.0...mal sehen ;)
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Beitragvon Dugator » 18. Jul 2012, 09:00

Genauso geht's... gerade für Leute wie auch mich, die eher selten am See sind und dann froh sind, dass sie mal wieder fahren können... Prio a: an eine 2-Mast Anlage und mehrere Versuche in kurzem Abstand raushauen... wenn jemand dabei steht, der es gut erklären kann und wenn man selbst den Bewegungsablauf halbwegs umsetzen kann, kann es auch mal schnell gehen...
Prio B: Schlecht-Wetter-Tag ausnutzen, um jede Runde zu probieren... aber an vollen Sommertagen (ok, welcher Sommer aktuell :D ) kommt man einfach nicht auf genügend Versuche.

Und das Board ist dabei Nebensache. Seitdem ich die Backroll grundsätzlich "kann", bin ich 5-6 unterschiedliche Boards gefahren... und mit allen ging es gleich gut/schlecht. Fortschritte mache ich immer nur dann, wenn sich ein Bewegungsablauf im Kopf festsetzt und dann auch umgesetzt werden kann :)
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Beitragvon Xiata » 18. Jul 2012, 09:29

na das würde ich so nicht unterschreiben
es ist schon ein gravierender unterschied ob du als anfänger z.b nen relay mit nem flexboard oder nem board ohne flex z.b. ps3 oder watson versuchst

stimmt die technik bei einem nicht flexieblen board und du triffst den punkt hemmert es dich automatisch raus
bei nem flex brauchst du sehr viel mehr kantenbeherschung da es flexiebel ist und sich beim auslösen ein wenig wegflext

wenn du es dann kannst stimme ich dir zu dann ist es wurst aber gerade am anfang tut man sich mit einem non flex board deutlich leichter
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Beitragvon Dugator » 18. Jul 2012, 11:19

Leichter, um die BR zu landen... eventuell... aber nicht leichter, um zumindest mal aus dem Wasser gezogen zu werden... wenn das nicht klappt, kannst du es beim besten Willen nicht aufs Board schieben.

Außerdem ist das Paradigm kein "flex" Board à la Vampire Duplex, sondern eher in Richtung Watson Hybrid... was sich da "wegflexen" soll, muss mir erstmal einer erklären ;)
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Beitragvon alge » 18. Jul 2012, 18:09

flex ist nicht das problem, die aalglatte base ist der haken finde ich. das macht das ankanten schwieriger. das paradigm hat keine channel, rein gar nix.
für mich ist damit das ankanten wesentlich schwieriger als wie wenn ich mir n ps3 mit ner sehr guten führung durch channel und molded fins unter die bindung schraube.
das war auch ausgehend meine frage, ob nicht ein board mit zb molded fins uns channeln nicht eher für nen invert anfänger geeignet wäre als eins mit ner aalglatten base.
klar, wers drauf hat macht das mit jedem board.
nur warum schwerer machen als es evtl sein müsste?
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Beitragvon Dugator » 19. Jul 2012, 09:05

Es war gut gemeint... Ich geb's auf. Das Board ist schuld. Kauf dir ein neues, dann klappt es sofort ;)

Viel Spaß.
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Beitragvon PeteRose » 19. Jul 2012, 11:35

Davon lebt die Industrie!

Prinzipiell gibt es schon Bretter die besser oder schlechter für Backroll sind. Aber das merkt man eigentlich erst wenn man sie gut kann. Zum lernen ist es egal. Der Hinterberger konnte die auch mit nem Monoski :D
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Beitragvon sasquuatch » 20. Jul 2012, 13:19

auch wenn hier schon viel geschrieben wurde, ich kann dir nur empfehlen, mach dir finnen drunter.

als ich von meinem schnitzel flo aufs watson hybrid gewechselt bin, hatte ich ohne finnen extreme probleme. ich will nicht wissen wie es dann für einen ist, der es noch gar nicht kann. mit finnen ist es kaum ein unterschied ob hybrid oder schaumkern.

wenn du kiter bist und den bewegungsablauf hinbekommst, dann solltest du wirklich mal zu einer anlage mit system fahren. kiter fahren ja zum kiten auch überall hin, also sollte das auch drin sein. da kannst du dich dann auch gleich am raley versuchen, der ist viel einfach und schmerzt am system weniger, weil man mehr zeit zum weg drehen hat.

und noch ein tip zur backroll, mit der kopfdrehung über die vordere schulter, leitest du alles am besten ein. machst du das nicht richtig, wird es auch nix ;)
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Beitragvon nixkönner » 9. Aug 2012, 15:46

Ich nehme an, dass du die backroll am Kite eingehackt machst? dann brauchst du dich nicht zu ärgern. Ist was ganz anderes ob dich der Kite in die Höhe zieht oder das Cable! Eingeharkt am Kite hat die eher den Schwierigkeitsgrad eines 180 übern Kicker.
Bei unhooked Backrolls sieht das natürlich schon anders aus.

(sorry, müsste ich einfach von mir geben :wink: )
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Beitragvon LarissaG » 11. Aug 2012, 02:28

^ Wenn das so ist, dann sollte ich vielleicht den Sport wechseln ;))!
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