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Hilfe beim Kurven fahren Regular

Ihr habt Fragen zu Tricks ?? Ihr habt den ultimativen Tip ??

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Beitragvon Waker88 » 26. Jul 2014, 23:26

Hi, ich war heute das 4. Mal wakeboarden am Blauen See in Garbsen. Die Anlage ist linksdrehend und hat 3 Maste an meiner Problemseite.

Ich fahre mit links vorne.

An der 2. Kurve legt es mich immer hin. Und falls ich mal den Zug überstehe habe ich zu viel Speed und fahre in die 3. Kurve zu weit nach außen.

Ich fahre durch das erste Bojentor und dann von außen kommend in das 2. Bojentor. Versuche da meist mittig zu fahren und irgendwie mit dem Mitnehmer mitzugehen. Ich achte auf den Mitnehmer gehe in die Hocke halte die Hantel an der Hüfte oder versuche es. Aber ich lege mich jedes mal. Entweder falle ich über den Rücken, vorne übers Board oder werde seitlich weggezogen weil das Board gerade aus fährt und und der Mitnehmer mich seitlich wegzieht.

Ich bin am verzweifeln und bin heute 5 Stunden am Stück gefahren. Habe am Anfang mich 2 Mal durch die Kurve gewurschtelt aber mehr mit Glück und nicht sauber. Und danach nur noch auf die Fresse gefallen.

Gibt es irgendwie ne Musterlösung wie man die Kurve anfahren muss? Und wie bekomme ich bei der Kurve Geschwindigkeit heraus? Ich sehe nur den Mitnehmer nach links gehen ich werde schneller und kann irgendwie nichts mehr machen außer vom Board zu fallen.

Ich habe weder Snowboard noch Ski oder Skateboarderfahrung.

Danke für eure Hilfe schonmal.
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Beitragvon timgilbert » 27. Jul 2014, 00:21

Moin,

üb mal auf der Geraden etwas kanten.
Dass du nach der Kurve bzw. wenn der Mitnehmer um die Kurve geht etwas schneller wirst ist normal, rausreißen sollte es dich allerdings nicht.
Wenn ich die Kurven links vorne fahre kante ich zwischen den Rollen des Mitnehmers immer Toeside und um die eigentliche Kurve Heelside.
Versuch mal ein Bisschen stärker Heelside zu kanten, damit du nicht über die Kurve hinausschießt. Das ist aber auf jeden Fall normal bei Anfängern und sollte dich nicht demotivieren. Das Problem ist, dass du die Kurven nicht auf der Kante fährst. Jedoch fährst du Kurven mit dem Wakeboard nicht durch drehen das Boards in die Fahrtrichtung, sondern viel mehr durch neigen mittels Gewichtsverlagerung.

Falls du plötzlichen Zug hast, der dich auf einmal rausreißt, solltest du versuchen das Seil auf Spannung zu halten indem du die Kurve gleichmäßig etwas weiter außen fährst (die Bojen sind eigentlich schon immer eine gute Markierung, der Sweet Spot liegt meist irgendwo dazwischen.

Je mehr Gefühl fürs Board du hast, desto besser klappen die Kurven.
Ist einfach Übungssache!
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Beitragvon Waker88 » 27. Jul 2014, 00:49

Danke für deine ausführliche Antwort. Also auf der Geraden nach dem Start übe ich schon das Kanten nach Heelside und Toeside. Das klappt auch alles ganz gut soweit. Der Start ist kein Problem und bis zum 2. Bojentor habe ich eigentlich immer ein gutes Gefühl und das Board macht was ich mache. Aber sobald der Mitnehmer in der 2. Kurve die Richtung wechselt habe ich eben nicht mehr die Kontrolle. Ich gerate wie in eine Art Tunnelblick und kann mich kaum noch auf die Sachen konzentrieren die dann wichtig sind. Geschweige denn heelside und toeside zu kanten. Und eh ich mich versehe, falls ich noch stehe, bin ich schon fast am Rande der Bahn.
Das 3. Bojenpärchen habe ich noch nie bekommen. Ich bin ja schon 2 Mal jeweils 1 Runde gefahren aber dabei bin ich immer ums 3. Bojentor drum rum und mich irgendwie aufm Board gehalten.

Du hast auf alle Fälle recht mit dem Kanten. Ich versuche immer nur mein Board in Mitnehmerrichtung zu drehen. Und dass ist ich glaube das Problem. Ich habe aber irgendwo mal gelesen dass man nicht mehr Kanten soll wenn der Mitnehmer die Richtung wechselt. Oder hab ich das flasch verstanden?

Vielen Dank ich werde weiterüben. Auch wenn ich kein Naturtalent bin macht wakeboarden Spass und ich habe Blut geleckt.
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Beitragvon timgilbert » 27. Jul 2014, 01:00

Bezüglich deines vorletzten Absatzes: Kanten kannst du immer! Eigentlich solltest du, es seidenn du fährst wirklich nur gerade aus, sogar immer auf einer Kante stehen.
Ich bin am Anfang auch bei den Kurven immer sehr weit raus gekommen, irgendwann war das dann kein Problem mehr. Notfalls fahr etwas weiter innen, aber nur, wenn du nicht das Problem mit der Schlappleine hast, die dich dann rauszieht wenn plötzlich Spannung kommt.
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Beitragvon Waker88 » 27. Jul 2014, 15:50

Vielen Dank für deine schnellen und hilfreichen Antworten.

Ich werde versuchen die Tipps beim nächsten Mal umzusetzen.

:wink:
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Beitragvon BastyBln » 28. Jul 2014, 11:20

mir hat damals tierisch geholfen die kurve AKTIV zu fahren, sprich nah an der inneren boje, mich gegen die kurve lehnen und in die kurve LENKEN!

das war das wichtigste. Damit es dich nicht seitwärts reinreißt oder mit speed wegzieht sodass du zu weit rausfährst.

danach hat es mich nie wieder reingerissen, egal ob regular oder goofy
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Beitragvon Waker88 » 30. Jul 2014, 20:38

Hmm... Also wenn ich mich gegen die Kurve lehne belaste ich doch automatisch die Toe-Side?! Aber in die Kurve lenken is ja Heel-Side belasten.

Weiß nich ob ich mich nach außen lehnen und gleichzeitig nach innen lenken kann ^^

Auf alle Fälle gehe ich morgen wieder wakeboarden und habe richtig Bock endlich gewollt und gekonnt ne Runde zu schaffen.

Hoffe ich kann eure Tipps umsetzen.

Ich berichte dann mal.

Nochmal Vielen Dank
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Beitragvon BastyBln » 31. Jul 2014, 13:13

fahr wirklich in die kurve aktiv rein, heel-side und wenn bzw. kurz bevor der zug kommt kannst du dich reinlehnen in die kurve

easy ding :)

viel glück und spaß!
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Beitragvon Waker88 » 1. Aug 2014, 13:29

Vielen Dank fuer eure Tipps.
Hab die Kurve gestern gleich beim ersten Mal geschafft und bin dann nur noch Runden gefahren ohne zu stürzen.

Das witzige ist, dass es echt kinderleicht durch eure Tipps war.

Einfach vor der Kurve Heelside belasten in die Knie und Hantel in die Hüfte.

War echt ein hammergeiles Gefühfl


Vielen Dank
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Beitragvon Robert@miners » 16. Aug 2014, 11:19

Ich greif das hier noch mal auf weil es mir ähnlich geht(fahre cable und links vorne). 4. mal gefahren. Start und "gerade aus und leichter Slalom" fahren ist okay. Aber 1. Kurve mit Mühe und Not und 2. ist dann Ende. Durch den Ruck/Zug kommt die Boardspitze meist unter Wasser und dann wird's schmerzhaft. Negativbeschleunigung. Mit dem Easy up ist es für mich kein Problem ne Runde zu fahren. Sogar entspannt durch die Kurven zu kommen.
Das müsste mal alles in Zeitlupe ablaufen und eine andere Kameraperspektive geben, damit ich sehe wo das Problem liegt.
Oder kann jemand hier aus der Ferne unterstützen?!
Robert@miners
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