HOBL Wakeboards FUNSPORT.de
Aktuelle Zeit: 21. Jan 2018, 16:49

Welches Wakeboard für Tricks?

Alles über Wakeboard Equipment.

Moderatoren: Andy, hanglooser, Bambule, Vonni

Beitragvon STH » 30. Jul 2014, 09:52

Guten Morgen allerseits,

zuerst möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich heiße Stefan, bin 25 Jahre alt und habe vor ca. 16 Jahren mit dem Wakeboarden begonnen und fahre seit dem sehr unregelmäßig immer mal wieder, würde mich aber trotzdem als sicheren Fahrer einschätzen.
In letzter Zeit habe ich hier immer wieder mal mitgelesen und mich jetzt endlich registriert.

Kommen wir zu meiner Frage:
Im Jahre 1999 habe ich mein Wakeboard gekauft. :D
Ein Hydroslide Vapor 137
http://www.wakeworld.com/products/index ... il&p=53263.
Wie ihr sehen könnt hat es wohl eine eher exotische Form.
Alternativ habe ich noch ein Jobe Swirl 140 hier rumliegen
http://www.ebay.ca/itm/Jobe-Swirl-180-W ... 1452305035

Bequeme Bootbindungen besitze ich natürlich.

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen endlich mal einen ordentlichen Trick zu lernen, also Raley und/oder Backroll. Ich fahre am Kabel...
Jetzt stellt sich mir dir Frage, ob eines dieser Boards dafür überhaupt geeignet ist. Niemand fährt ja mit einem Board mit konkaven Außenkanten. Ist die Form ein Problem? Sollte ich es lieber gleich mit dem Jobe probieren? Komme ich damit überhaupt ordentlich aus dem Wasser? Hat schon jemand Erfahrungen mit einem solchen Board gemacht?

So dann hoffe ich mal, dass ich mit meinem ersten Post nicht zu viel falsch gemacht habe und freue mich auf Antworten.

Liebe Grüße,

Stefan
STH
Paarskiläufer
Paarskiläufer
 
Beiträge: 4
Registriert: 30. Jul 2014, 09:36


Beitragvon scarecrowb » 30. Jul 2014, 10:41

Hi, also das Hydroslide kannst sofort knicken... Sehr sehr günstiges Einsteigerboard mit schwachem Schaumkern, ist gut für Kiddies hinterm Boot (Schlauchboot von Papa) ein wenig gezogen zu werden, ENDE. Das Jobe ist da sicher deutlich besser geeignet, aber wie groß und schwer bist Du?
Raley kann man sicher gut am System bzw. 2.Mast-Lift trainieren, da ist die Sache langsamer anzugehen mit kurzer Leine als auf der normalen Anlage. Backroll kann man gut am normalen Lift angehen. Das Jobe ist eher bauchig geschnitten und bei einer Backroll kommt es sicher gut seitlich raus, sollte klappen. Dennoch ist auch das Board vermutlich schon etwas älter..
In Summe sind moderne Boards heute einfach deutlich weiter und unterstützen dich bei deinem Vorhaben. Zum Beispiel ein Liquid Force Witness oder CTRL RX sind richtig gut, um Raleys zu lernen.
Ich weiß nicht, ob das alte Jobe den Beanspruchungen vom Kern beim Raley noch mitthalten kann. Früher sind sehr sehr viele Board gebrochen, meißt beim Landen, heute kommt das viel seltener vor, da alle Hersteller hier reagiert haben und z.B. mit Stabholzkernen oder ähnlichem an der Haltbarkeit gearbeitet haben.
Benutzeravatar
scarecrowb
Wakeaholic
Wakeaholic
 
Beiträge: 298
Registriert: 10. Mär 2005, 10:54

Beitragvon STH » 30. Jul 2014, 11:06

Ok, vielen Dank schon mal soweit für die ausführliche Antwort!!
Ich bin 1,73m groß und wiege ca. 69kg, mit Ausrüstung wohl 72kg(?).
Ja, das Jobe wurde auch 1999 gekauft, ist also auch nicht mehr das jüngste. Wurde aber kaum gefahren, vielleicht 10 Stunden.
Werde dann also mal meine Boots darauf schrauben. Habe gelesen, man sollte möglichst breit stehen für eine bessere Kontrolle (also Boots ganz nach außen) und Füße so ca. im 12° Winkel nach außen gedreht. Ist das so korrekt? Sollte der Boot eher mittig auf dem Board stehen für eine einfache Backroll oder eher weiter hinter Richtung Ferse für besseres kanten?
STH
Paarskiläufer
Paarskiläufer
 
Beiträge: 4
Registriert: 30. Jul 2014, 09:36

Beitragvon scarecrowb » 30. Jul 2014, 11:15

Ok, funktioniert so weit. Bindung ganz außen, ja, da kommt neben mehr Kontrolle auch mehr Druck auf, da deine effektive Kante im Wasser verlängert wird zwischen den Fersen. Winkel zwischen 12 und 18 Grad, kann auch mal mehr sein, hängt davon ab, wie Du dich wohl fühlst. Bindung symetrisch, also wenn z.B. 15 Grad, dann an einer Bindung innen und außen den gleichen Winkel, die Grundplatten sind so konstruiert, dass dann der Fuß mittig steht. Empfehlen würde ich jedoch eher 15 Grad oder vielleicht sogar 18, 12 Grad ist eher wenn man enger steht.
Benutzeravatar
scarecrowb
Wakeaholic
Wakeaholic
 
Beiträge: 298
Registriert: 10. Mär 2005, 10:54

Beitragvon STH » 31. Jul 2014, 13:21

Dankeschön.
Werde dann berichten wie sehr ich mich am Sonntag zerlege :lol:

Falls noch jemand seinen Kommentar abgeben möchte immer her damit. :wink:

(Aber wahrscheinlich wurde schon das wichtigste gesagt.)
STH
Paarskiläufer
Paarskiläufer
 
Beiträge: 4
Registriert: 30. Jul 2014, 09:36

Beitragvon mmwujek » 31. Jul 2014, 17:32

Slingshot shredtown, die beste Freestyle-Board. Ich habe zum Verkauf


viewtopic.php?f=9&t=20483
mmwujek
Monofahrer
Monofahrer
 
Beiträge: 43
Registriert: 3. Jan 2014, 11:50

Beitragvon STH » 4. Aug 2014, 12:18

Gestern habe ich jetzt endlich mal die Backroll probiert. Das Auslösen hat ganz gut geklappt, ich hab dann aber wie es scheint immer etwas die Körperspannung verloren. Meistens war es dann ein Bauchplatscher mit Wakeboard nach hinten. Scheinbar war ich auch nicht genug in den Knien und dadurch hab ich mich zu langsam gedreht.
Aber der Sommer ist ja noch nicht vorbei. Das Swirl funktioniert übrigens sehr gut.
STH
Paarskiläufer
Paarskiläufer
 
Beiträge: 4
Registriert: 30. Jul 2014, 09:36


Zurück zu equipment



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast

Facebook

Partner

Login Form