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CTRL Supreme nach einem Monat

Alles über Wakeboard Equipment.

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Beitragvon hemol » 26. Aug 2014, 16:31

Hallo,
ich muss hier mal los werden, Ich habe mir im Juli das CTRL Supreme gekauft. Von den Fahreigenschaften bin ich begeistert aber wie ihr auf den Bildern im Anhang sehen könnt ist die Kante schon nach 4 Wochen an 2 Stellen aufgeplatzt. Ich bin sehr enttäuscht vom diesem Board und vor allem von CTRL. CTRL meinte nur, da ich über Obstacles gefahren bin erlischt die Garantie. Ich bin mit dem Board nur über Kicker gefahren und nirgendwo angestoßen oder so. Ich wiege auch nur 74kg. Laut CTRL ist das Board für den Park gebaut...
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Beitragvon sch4ppi » 28. Aug 2014, 12:43

Moin

Welches Modell, also aus welchem Jahr, hast das Supreme denn ? Ich habe meins noch aus 2012 und 2013 gekauft. Ich bin nun schon ab und zu gegen einige Obstacles gestoßen musste auch schon was kleben bzw. abdichten, aber das war auch ein begründeter Unfall. Kann es sein das du einfach nur ein Montagsmodell erwischt hast ?

Ich würde eventuell einfach mit ein wenig harz drüber gehen, hab das an meiner Kante auch so gemacht, denn ehrlich gesagt, so gravierend, auch wenn es beunruhigend bis ärgerlich ist, sieht das meiner Meinung nach nicht aus. Notfalls einfach an deinen Händler wenden...

gruß

andre
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Beitragvon hemol » 28. Aug 2014, 14:14

Hallo Andre,

das Board ist von 2014. Ich habe die Kante jetzt auch mit UHU Endfest repariert. Mal sehen wie es hält und ob jetzt nicht andere Stellen aufgehen.
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Beitragvon sch4ppi » 28. Aug 2014, 23:33

Hey

Ich habe das bei meinem auch mit uhu gemacht, aber auf den letzten fetzen die ich hier noch liegen habe steht was von all repair power kit oder so :D

Ich denke mal, dass das halten sollte und sonst wirklich mal an den Händler wenden, aber ich denke mal du bist bereits über obst gefahren oder ? Dann ist die garantie ja auch hin...

Naja, trotzdem viel glück ;)
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Beitragvon ricco1609 » 29. Aug 2014, 17:17

Hallo,
scarecrowb weiß ja alles so wie es aussieht aber das er hier nicht drauf antwortet find ich schon komisch ist doch geanu sein Ding.

Die Dinger sind Schrott sorry aber wie die nach kurzer Zeit aussehen ist ja echt katastrophal,
und dann die ausreden nach obst keine Garantie. Darum erden die Dinger auch überall mit hohen Rabatten verklopft und gebraucht kriegst so gut wie nix mehr dafür.
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Beitragvon hemol » 30. Aug 2014, 11:48

@ ricco,

die angeblich nochmals verbesserte Tuff Bass ist zwar im Neuzustand echt schnell, aber so weich dass man mit dem Fingernagel da Kerben eindrücken kann. Ich habe die Kanten jetzt geklebt und werde das Board noch so lange fahren wie es geht.
Für 2015 werde ich mir dann ein neues Board suchen.
Von den Fahreigenschaften ist das Supreme ok.
Ich suche jetzt ein haltbares Board.
Ich bin 1,77 groß und wiege 76 Klio
Hat jemand Erfahrung mit Schier Boards?
Laut Herstellerangaben sind deren Boards ja alle unschlagbar...
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Beitragvon scarecrowb » 1. Sep 2014, 17:00

Ich schreib eigentlich nichts dazu, weil die Diskussion hinfällig ist. Boards gehen kaputt und ich habe hier Fotos von allen Herstellern über eine riesen Auswahl an verschiedenen Modellen, wo soetwas oder ähnliches passiert, seien es herausgefallene ABS Sidewalls oder einfach offen. Ich hab auch noch nie ein Skatedeck, nachdem es gebrochen wurde, beim Skatehändler reklamiert, aus Angst der tatoowierte Typ an der Tecke jagt mich mit der Knarre oder nem Baseball Schläger aus seinem Laden...
Wer Obstacles fährt, nutz sein Material über die Massen mehr, als dafür, wofür es gebaut wurde. In meinen Hochzeiten waren 9 Boards in einer Saison durch und ich kenne Wettkampffahrer, die haben es auch schon auf über 20 gebracht.
Boards sind heute schon so gut geworden, dass der Anspruch einfach nicht mehr gerechtfertigt ist und es ist völlig egal, welche Marke wir da unter die Lupe nehmen. Boards gehen kaputt, so wie sich Reifen abfahren. Das muss sich einfach mal jeder klar machen.
Wer Obstacles nutzt, muss sich mit Boardpflege auseinander setzen... Meine Snowboards hab ich früher einmal im Monat gewachst, die Kanten geschliffen und, sofern ich die offizielle Piste verlassen habe, die Base mit Reparaturstiften geflickt, weil über einen Felsen geshreddet. Mein Board dengel ich auch hin und wieder gegen ein Obstacle, also 2 Komponenten Epoxyd-Harz anrühren, am besten ein sehr hochwertiges und vor allem bei modernen Boards, ein flexibles Harz und Board flicken. Wer das nicht akzeptieren will, muss vielleicht doch drüber nachdenken, den Sport zu wechseln.
Mal eine Zahl (schon wieder veraltet), es gibt in USA über 1,3 Millionen angemeldete Wakeboardboote. Da kann sich mal jeder ausrechnen, wie viele Boards für Wakeboarden hergestellt werden. Da stinken wir in Deutschland mit der größten Anlagendicht mal ganz mächtig ab, versucht mal mindestens 1,3 Millionen Wakeboarder in einem Jahr durch die Anlagen zu schleußen, dann kommt Ihr im Jahr sicher auf 20 Std Wakeboarden. Super, also so gut wie gar nicht! Hinzu kommt, dass die alle nur auf dem Wasser fahren und nicht auf Plastik! Nur wir in Deutschland fahren so viel Plastik, die USA Guys oder Aussis fahren zu 99% auf dem Wasser am Boot, nur ein paar ganz wenige sind am Lift und auf Plastik unterwegs, nämlich die absolute Ausnahme und das sind dann die, die wir alle kennen. Wakeboards, der Name sagt es, werden für Wakeboarden gekauft, das bedeutet an der Wake (Bugwelle) am Boot, ende. Gleiches gilt für Bindungen, am Boot einmal rein, ein Set von 15 - 25 Minuten, ende .. wir steigen pro Doppelstunde mal locker 10 - 20 Mal ein und aus, das ist eine völlig andere Belastung für das Material im nassen Medium. Dazu dann noch so irrsinnige Obstacle Nutzung wie Kicker, keine Boardsportart springt ins flache, alle springen in einen Landehügel oder ähnliche Sweetspots, ins flache ist maximale Belastung für Mensch und Material. Nach FISE in Frankreich ging jeder Pro mit mindestem einem gebrochenem Board nach Hause... wer fahren will wie die Pros, muss auch mit dem gleichen Verschleiß zurechtkommen, sorry. Würde auch gerne 3 Mal im Jahr mit meinen eigenen 4 Kites um die Welt reisen und kiten, macht sicher spaß - ABER ich kanns mir nicht leisten. Den Porsche Targa stellt mir leider auch keiner vor die Tür, damit ich mal richtig geil am Nürburgring den Gummi fetzen kann.

Alle Hersteller arbeiten an Verbesserunge aufgrund der völlig anderen Nutzungsweise in Deutschland, die sich langsam, aber wirklich langsam auch weltweit mehr und mehr entwickelt, aber der Sport hat sich nun mal so rasant verändert, dass die Hersteller trotz guter Ansätze und Bemühungen einfach hinterher hinken und dies auch noch weiter tun. Boards mit ABS Sidewall bleiben leichet an einem Grad oder Stoß hängen, Boards mit hochgezogenen Kanten ohne ABS Sidewall rutschen da drüber ... nicht alle und jeder hat Unit drin stehen und muss auch nicht sein und auch da zerschmettern Rider ihre Boards. Wer nach nem 4 Meter Gap auf einem Rohr landet, der zermürbt sein Board im Kern, irgendwann gibt es nach und besser das Board als das Knie. Ich hab auch noch keinen Leichtatleth gesehen, der seinen Stab für Stabhochsprung beim Händler reklamiert, wenn er bricht .. und das tun die Teile öfter als man denkt, insbesondere, wenn die Jungs das Material nur ansatzweise so oft und viel nutzen würden, wie wir es am Lift tun.
Klar sieht jeder, insbesondere Einsteiger und Geübte aus den letzten 8 Jahren den Wake Park so wie er heute so meißtens ist, aber noch vor 8 Jahren gab es so gut wie keine Obstacle Parks. Der Rest der Welt tickt da dann auch noch völlig anders und keiner fährt nur annähernd auf so hohem Cableboard Niveau wie wir. Gut für uns Rider, schlecht für den Kunden, der es einfach schnell lernt und gar nicht weis (woher auch), dass die restliche Wakeboardwelt völlig anders tickt. Bei uns bauen die deutschen Brands alle HighEnd Boards aus Vollholz, dabei werden 2/3 aller Boards weltweit in Billigbauweise verkauft, denn jeder Schlauchbootbesitzer mit knapp über 50 PS kann sein Söhnchen und Töchterchin mal schnell hinterher ziehen ... da reden wir von VK 199.- EUR Boards. Der Markt ist um ein vielfaches größer und dazu noch eine All-Size Fits All Bindung und man könnte richtig Geld verdienen.

Bedeutet schlussendlich, dass wir nicht den regulären Wakeboard-Markt präsentieren, sondern in der Nische Wakeboard auch noch eine Randerscheinung sind. Ob wir das mögen oder nicht und für uns das Board die Welt bedeutet ;-)
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Beitragvon hemol » 1. Sep 2014, 17:20

@ scarecrowb,

na das ist ja mal eine tolle Antwort.
Ich bin mit dem Board nicht wie ein Irrer über alles was schwimmt geheizt und ich bin auch nirgendwo angestoßen. Ich hatte das Board zum Zeitpunkt der Bilder erst 4 Wochen und bin in der Zeit 5 mal gefahren. Vorher hatte ich ein Ronix Phoenis S. Das Ronix sah nach über einem Jahr noch nicht mal annähernd so aus. Wenn man sich mal die Videos von CTRL anschaut, fliegen die über alles was im Wasser zu finden ist. Aber na ja, muss ich wohl wieder nach einem neuen Board suchen...
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Beitragvon ricco1609 » 2. Sep 2014, 11:55

CTRL Wakeboards
"CTRL - Welcome to The Lab! Dies ist nicht ein weiteres neues Wakeboard Brand, sondern die nächste Generation von Cable-Park Technologie. Wir sprechen hier nicht von Boards, die von Bootsfahrern für gut befunden, geshaped oder schön angemalt wurden. Das sind Cable-Wakebording Boards, die an den verschiedensten Parks auf der Welt von den Besten der Besten am Cable getest und entwickelt wurden. CTRL kann mit Recht behaupten, dass sie die erste cable park board company auf der Welt sind.

Das steht doch auf eurer waketoolz Seite oder?
Ich lese daraus das es Boards für den Wakepark sind oder?
In den Parks schwimmt heutzutage ne Menge Plastik oder?
Die Klappe groß aufreißen aber keine Qualität bauen.
Wenn ich mir auf die Fahne schreibe ein Board speziell für den Wakepark zu bauen ist doch klar das da Obst mir dabei ist oder kennt ihr nen Wakepark ohne Plastik?
Wenn du ein Board schon mit einem Reifen vergleichst, ein Reifen hält sagen wir 15000km wenn er nach 1000km schon abgefahren ist wäre ich auch sauer, leider halten einige eurer Boards nicht mal 100km.
Ich würde sein Board gern mal von unten sehen, und der Riss sieht nicht so aus als wäre er angestoßen.
So wie ihr hier handelt ist das nicht die größte Werbung für euch und euer Produkt.
Und das gelabere oben kannst du dir schenken da ihr ja spezielle Boards für Wakeparks baut was interesiert mich was vor Jahren war wenn es den Brand erst 3 oder 4 Jahren gibt, da waren die Parks nicht viel anders als jetzt.
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Beitragvon scarecrowb » 2. Sep 2014, 12:41

Vielleicht solltest Du darüber nachdenken, wen Du angehst? Wir sind Wiederverkäufer und führen unter anderem die Marken Liquid Force, CTRL, Ronix, Slingshot und Hyperlite im Hardware Bereich. Weder die eine noch die andere Marke gehört uns. Für die Texte nehmen wir Herstellertexte und übersetzten/interpretieren diese ins Deutsche. Es steht Dir natürlich frei, deine Bedenken an die Hersteller in USA zu schicken. Hierfür bieten alle aufgezählten Marken eine Web-Präsenz an, wo man mit diesen in Kontakt treten kann. Weder wir noch irgendein andere Händler in Deutschland ist dafür verantwortlich. Wir Händler dürfen und müssen die Gewährleistung für die Kunden abwickeln, hierfür liegen allen Wakeboards die Bestimmungen bei, diese können wir weder beugen noch verbiegen. Wenn diese jedoch eindeutig die Nutzung von Obstaclen/Features ausschließen, dann muss jeder für sich entscheiden, ob er dies in Kauf nimmt. Gern diskutieren wir sachlich eine grundsätzliche Entscheidung der Industrie (Hersteller) und deren Umsetzung, aber mit den Finger auf uns zu zeigen ist weder produktiv noch sachlich. Damit ist von meiner Seite die Diskussion beendet.
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Beitragvon ricco1609 » 2. Sep 2014, 13:41

Seit ihr nicht der Generalimporteur?
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Beitragvon hemol » 2. Sep 2014, 15:59

@ricco 1609,

ich kann morgen gerne mal Bilder der Unterseite zeigen. Ich bin damit nur einmal in Winterberg und sonst in Langenfeld gefahren. Die Anlage in Winterberg war ganz neu und die Anlage in Langenfeld ist ja wohl auch gepflegt.
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Beitragvon ricco1609 » 2. Sep 2014, 17:51

Ja mach mal würde mich mal interessieren,komplett von unten und da wo die Risse sind auch von unten und oben bitte.
Zuletzt geändert von ricco1609 am 2. Sep 2014, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ChuXseN » 2. Sep 2014, 17:58

scarecrowb hat geschrieben:Gern diskutieren wir sachlich eine grundsätzliche Entscheidung der Industrie (Hersteller) und deren Umsetzung[...]


Nur um mal darauf einzugehen: Eigentlich ist es schon ein schlechter Witz, dass jeder Hersteller mega Werbung mit Park-Features macht (ABS-Sidewalls, Grind-Base, einklappbare Finnen etc.) und gleichzeitig in der gesamten Werbung (sei es Produktbilder, Videos in Social Medias etc.) das Produkt im Park auf Obstacles zeigt, aber dann im Kleingedruckten im Prinzip sagt, dass das Wakeboard kein für Obstacles / für den Park konzipiertes Produkt darstellt, da dies als unsachgemäße Behandlung definiert wird, was einen Garantie-Verlust zur Folge hat.

Also auf der einen Seite wird das gesamte Produkt, angefangen von der Entwicklung, den Key-Features, der Werbung und der Kommunikation, auf eine bestimmte Nutzung abgestimmt und auf der anderen Seite wird anschließend im Kleingedruckten gesagt, dass es dafür nicht gebaut worden ist. Schon extrem lächerlich.

Wäre genauso, wenn mein Auto nicht auf der Straße fahren dürfte, sondern nur zum Anschauen gekauft hätte. "Oh, ein Motorschaden. Haben sie etwa den Motor angemacht?!" Sau dumm einfach.

Mich würde es mal interessieren, was der Verbraucherschutz und unsere Rechtsprechung dazu sagt.
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Beitragvon hemol » 3. Sep 2014, 09:50

Hier mal ein Link zum CTRL Video.
Da sieht man doch sofort, dass das Supreme nur zum Cruisen auf der Welle gemacht ist...
Besonders Toll das letzte Bild.
http://www.youtube.com/watch?v=bh13wjkvoo0
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Beitragvon ricco1609 » 3. Sep 2014, 09:56

Waketoolz Pro Shop :lol: :lol:
Ich glaub ich mach mir echt mal die Mühe und geh mal zum Verbraucherschutz und frag mal nach.
Die Deutschen Gesetzte sind bestimmt härter wie bei den Amis.
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Beitragvon ChuXseN » 3. Sep 2014, 12:33

ricco1609 hat geschrieben:Waketoolz Pro Shop :lol: :lol:
Ich glaub ich mach mir echt mal die Mühe und geh mal zum Verbraucherschutz und frag mal nach.
Die Deutschen Gesetzte sind bestimmt härter wie bei den Amis.


Also Waketoolz kann mit Sicherheit gar nichts dafür. Ist ja Marketing seitens der Firmen und das macht jede Wakeboard Firma so. Aber mich würde es echt mal interessieren was der Verbraucherschutz dazu sagt. Im Grunde ist es ja zumindest irreführende Werbung. Aber ich bin kein Jurist und habe daher keine Ahnung davon.

Beim Snowboarden kenne ich mich besser aus und dort haben die Hersteller das gleiche Problem: Wie geht man mit Reklamationen bei beschädigten Boards um? Dort schließt aber kein Hersteller (ist mir zumindest nicht bekannt bzw. spielt keine Rolle) eine Garantie aus, wenn das Board im Park benutzt wird, sondern man muss das Board zum Hersteller schicken und dieser überprüft die Beschädigung des Boards auf Spuren grober Gewalteinwirkung (z.B. Kante gebrochen etc.). Sind solche Spuren nicht vorhanden, bekommt man das Board ersetzt, da dann von einer Materialschwäche bzw. einem Fertigungsfehler ausgegangen wird. Habe von Ride letzten Winter auch ein neues Buckwild bekommen, weil es nach einem Tag aufgequollen ist. Kante war aber unbeschädigt.

Insgesamt machen sich das die Wakeboardhersteller schon extrem einfach und meiner Ansicht nach kann das nicht ganz Rechtens sein.
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Beitragvon hemol » 3. Sep 2014, 14:31

Hier nun die Bilder der Unterseite. Board war 4 Wochen alt. 5 mal gefahren davon einmal ganz ohne Obst...
Ich kenne das von meinem alten Board so, dass ich Abrieb auf dem Board habe und nicht solche tiefen Spuren im Board

20140903_084522.jpg
20140903_084534.jpg
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Beitragvon ChuXseN » 3. Sep 2014, 14:41

Die Spuren auf dem CTRL Board finde ich jetzt nicht so wild.

Habe mal mit ein paar Juristen darüber gesprochen. Vorteil wenn man als BWLer zusammen mit Juristen am Fachbereich studiert hat. :D

Folgendes ist Ihnen spontan dazu eingefallen:
- Laut Produkthaftungs-Gesetz (aber auch schon im BGB) können Werbeaussagen bereits als Beschaffenheitsvereinbarung gelten

- Garantie kann er ausschließen, da Garantien immer freiwillig sind. Allerdings bei einem Verbrauchsgüterkauf kann man das Gewährleistungsrecht nicht in Gänze ausschließen

- Gewährleistung bedeutet der Verkäufer muss gewährleisten, dass das Produkt fehlerfrei hergestellt worden ist und in den ersten 6 Monaten liegt die Beweislast beim Verkäufer. Daher muss er mir beweisen, dass ich den Schaden verursacht habe und dass es nicht an der mangelhaften Herstellung liegt.
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Beitragvon scarecrowb » 3. Sep 2014, 15:49

Soweit richtig, wenn auch sehr kurz, denn das Thema ist etwas ausgiebiger. Der Mangel an der Sache liegt dann vor, wenn wir als Händler den Beweis in den ersten 6 Monaten nicht führen können. Die Shops wiederum haben im Hintergrund ja Rechtsgeschäfte mit den Vertrieben und diese dann wiederum mit den Markeninhabern und diese meißt, nicht alle, bei dem Hersteller (denn auch das ist meiß eine eigene Partei). Blöd nur, dass Obstacle Spuren auf der Base sind, dies ist und bleibt eine klare Verletzung oder nicht sachgemäße Nutzung des Gebrauchsgegenstandes. Das Wakeboard, so ist weltweit der Name, ist zur Nutzung auf dem Wasser, insbesondere am Boot an der Wake (Bugwelle) definiert. Wer es also auf anderen Medien wie Wasser nutzt, der nutzt es unsachgemäß.

Ob uns Ridern dies passt oder nicht, steht doch auf einem ganz andern Blatt Papier! Genau so wenig haben Shops oder Distributoren Lust auf Gewährleistung. Alle in der Kette wollen ein Produkt, das funktioniert, aber alle zusammen sind nicht der Hersteller!

Zitat, welches man auf fast allen Herstellerseite finde:

"Any damage caused by sliders or rails. DO NOT Slide your board on any sliders/rails if you want to keep your warranty. There are no exceptions to this rule."

Wer einen Juristen findet, der bei einem Sachverhalt von rund € 500.- seine Finger krumm macht, der kann diesen ja gerne mal fragen, ob es sich für ihn lohnt bei dem Streitwert. Da können wir gleich auch nochmal auf einen deutschen Weltmeister zurückgreifen, denn in einer Klasse im DWWV gibt es im Kader (Wakeboard) einen Volljusristen. Der hat übrigends noch nie ein Board reklamiert, er kennt nach rund 15 Jahren den Sachverhalt ganz genau.

Danke an ChuXseN! Weder wir noch irgendein andere Händler in Deutschland oder der Welt ist der Hersteller. Wir nutzen, wie viele anderen auch, die Herstellerbeschreibungen und alles an Medien und Marketing Material, welches eben zur Verfügung gestellt wird. Und ja, wir Händler sind diejenigen, die das Rechtsgeschäft mit dem Endkunden eingehen und dementsprechend sehe ich persönlich auch alle Händler in der Pflicht, dem Kunden im Sinne des Kunden eine vernünftige Lösung anzubieten oder zu unterbreiten.

Kleiner Tip an ricco1609: Ich finde weder deine Ausdrucksweise sachgemäß, noch deine Argumentation schlüssig. Du greifst zum einen die falschen Personen an, sei es persönliche oder eine juristische Person, noch hab ich von dir einen Betrag gelesen, der konstruktiv war oder zumindest von etwas Sachverstand unterstrichen wurde. Genau das ist der Grund, warum ich nichts mehr dazu schreiben möchte, direkte Angriffe gegen die falsche Person, sei es meine oder ein anderer Teilnehmer, sind weder konstruktiv noch der Sache dienlich. Sorry
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