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CTRL Supreme nach einem Monat

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Beitragvon ChuXseN » 3. Sep 2014, 16:41

scarecrowb hat geschrieben:"Any damage caused by sliders or rails. DO NOT Slide your board on any sliders/rails if you want to keep your warranty. There are no exceptions to this rule."


Wie gesagt, Garantie können sie uns ruhig entziehen und das ist auch vollkommen Rechtens. Nur hat eine Garantie nichts mit der gesetzlichen Gewährleistung zu tun. Der gesetzlichen Gewährleistung kann sich ein Hersteller nicht so einfach entziehen.

Nehmen wir mal folgenden Fall an:
Ich kaufe ein Board und gehe damit boarden. Fahre über Sliders (Spuren sind klar ersichtlich) und beim rausschlüpfen aus der Bindung im Wasser, bricht ein Insert mit raus (also ein Schaden unabhängig von der Base und den Kanten; soll in meinem Beispiel ein Fertigungsfehler sein). Jetzt kann sich der Hersteller auf gar keinen Fall auf den Standpunkt stellen, dass er sich um die gesetzliche Gewährleistung drücken kann, weil ich das Board über einen Slider gefahren bin. Never ever!

Das klare und allgemeine Beispiel kann nun auch auf Kanten und die Base übertragen werden. Wenn ich über einen Slider fahre und sich nach 1x Wakeboarden meine Base vom Board löst, dann ist das meiner Ansicht nach ein klarer Fall für die gesetzliche Gewährleistung. Da dieser Schaden nicht davon kommt, dass ich irgendwo angeeckt bin. Das ist einfach schlecht verklebt / verarbeitet.

Wie gesagt: Mit der Garantie können sie machen was sie wollen und mir auch entziehen wann und wo sie wollen. Aber nicht die gesetzliche Gewährleistung und die reicht sowieso in 99 % der Fälle aus.
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Beitragvon ricco1609 » 3. Sep 2014, 20:02

Den Bilder nach zu urteilen tut sich meiner Meinung nach kein Hersteller einen gefallen wenn er sich hier auf den Obstacle gebrauch beruft.
Ich glaube auch jeder Händler und Importeur sollte sich in so einem Fall für eine Garantieabwicklung mit allen mitteln einsetzten,da hier ja wohl offensichtlich ein Verarbeitungsfehler vorliegt.

Wenn ich den falschen angegangen bin tut es mir leid, ich bin davon ausgegangen Waketoolz ist der Importeur von CTRL. Und als Importeur habe ich schon ein paar Möglichkeiten wenn ich will.

hemol wenn du ne Rechtschutz hast würde ich es probieren, da ja der Hersteller die ersten 6 Monate nachweispflichtig ist wäre es mir einen Versuch wert, wenn du keine hast lass es.
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Beitragvon ChuXseN » 4. Sep 2014, 11:19

ricco1609 hat geschrieben:Ich glaube auch jeder Händler und Importeur sollte sich in so einem Fall für eine Garantieabwicklung mit allen mitteln einsetzten,da hier ja wohl offensichtlich ein Verarbeitungsfehler vorliegt.


Ich will hier echt nicht den kleinkarierten raushängen lassen, aber hier muss man echt genau sein.

1. Garantie = freiwilliges Versprechen seitens des Herstellers, die über die gesetzliche Gewährlistungspflicht hinausgeht.

2. Gesetzliche Gewährleistung = http://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4h ... Sachmangel

Die gesetzliche Gewährleistung beträgt in der Regel 2 Jahre und kann bei Verbrauchsgütern auf maximal 1 Jahr begrenzt werden.

Liquid Force schreibt auf der Homepage z.B.:
Alle Liquid Force-Produkte sind für den Endkunden garantiert frei von Material- oder Verarbeitungsfehlern, außer anders angegeben. Die Liquid Force Garantie erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr ab Kaufdatum auf alle Produkte außer Wakeskates und Bekleidung.


Das könnten sie sich auch sparen, da dies nicht über die gesetzliche Gewährleistungspflicht hinausgeht. Sie beschreiben quasi nur die Leistungen, die sie laut Gesetz sowieso erbringen müssen. Wenn man es genau nimmt, ist es also keine Garantie.

Eine Garantie wäre z.B. wenn ein Hersteller die Garantie gibt, dass das Board 10 Jahre lange nicht bricht und hier hat der Hersteller alle Freiheiten diese Garantie einzuschränken. Z.B. kann er hier sagen, dass dieses Garantieversprechen nichtig ist, wenn man Obstacles fährt. Was auch völlig in Ordnung ist.

Kurz um: Wenn Sachmängel (insbesondere Verarbeitungsmängel) innerhalb eines Jahres auftreten, ist man in der gesetzlichen Gewährleistung drin. Außerdem:
Zur Beschaffenheit gehören gem. § 434 Abs. 1 Satz 3 BGB auch Eigenschaften, die der Käufer nach den öffentlichen Äußerungen des Verkäufers oder Herstellers (insbesondere aus der Werbung) erwarten kann.


Insgesamt bin ich der Meinung, dass es sich ein Hersteller auf gar keinen Fall so einfach machen kann, dass er sämtliche Gewährleistungsansprüche kategorisch ablehnt, sobald Spuren von Obstacles auf dem Board zu sehen sind.
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Beitragvon xraptor » 4. Sep 2014, 14:02

Also nach dem mein Blueprint nach ca. zwei Stunden genauso wie deines ausgschaut hat, habe ich mich an CTRL in Deutschland gewendet.
Nach einigen Mails haben sie sich bereit erklärt mir mein Board zu reparieren.
Nach gut zwei Wochen ( was ohne zweit Board ech bitter wäre ) habe ich es wieder bekommen. Die Art und Weise der Reperatur hätte ich selber besser gelöst.
So nach einer weiteren Woche hat sich das Topsheet komplett gelöst, und der Kern war kaputt.
Ich kann dir dazu nur sagen- nie wieder CTRL- die Bretter kosten mittlerweile genau so viel wie die der anderen Hersteller.

Ich bin mittlerweile auf ein Vampire Bionic und ein Rope umgestiegen.
Mit dem Rope bin ich sehr zurieden, das Vampire ist qualitativ in Ordnung.
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Beitragvon hemol » 4. Sep 2014, 15:05

Eine Reparatur wurde mir auch angeboten.
Habe es aber selbst hinbekommen. Mir war der Aufwand mit verschicken und so zu viel. Die Hersteller dürfen ja auch erst mal reparieren und müssen nicht sofort Austauschen. Meine Bedenken sind nur, dass es nicht bei dem einem Schaden bleibt. Ich werde am Wochenenden mal testen...
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Beitragvon Schlitz44 » 4. Sep 2014, 15:50

....

Gewährleistung hin, Garantie her, das Thema könnte man endlos durchkauen mit Pro und Kontra.

Für mich gibt es da nur eine Regel: Ich will Spaß, also muss ich mit den Konsequenzen leben!

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Ihr kauft die Boards im Bewusstsein das die Garantie(Gewährleistung) mit befahren des Spaßgutes erlischt. Und wenn der Fall der Fälle eintritt fangt ihr an zu heulen. Klar ist das ärgerlich und es gibt bestimmt viele Härtefälle, aber ihr wolltet das doch oder hat Euch wer dazu gezwungen? Und dann bekommt ihr auch noch ne kostenlose Reparatur angeboten und seid immer noch nicht zufrieden???? Verstehe ich nicht.

Klar könnten einige Hersteller etwas freundlicher und kulanter mit seinen Kunden umgehen, aber das tut nichts zur Sache....
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Beitragvon xraptor » 4. Sep 2014, 16:21

Schlitz44 hat geschrieben:....

Gewährleistung hin, Garantie her, das Thema könnte man endlos durchkauen mit Pro und Kontra.

Für mich gibt es da nur eine Regel: Ich will Spaß, also muss ich mit den Konsequenzen leben!

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Ihr kauft die Boards im Bewusstsein das die Garantie(Gewährleistung) mit befahren des Spaßgutes erlischt. Und wenn der Fall der Fälle eintritt fangt ihr an zu heulen. Klar ist das ärgerlich und es gibt bestimmt viele Härtefälle, aber ihr wolltet das doch oder hat Euch wer dazu gezwungen? Und dann bekommt ihr auch noch ne kostenlose Reparatur angeboten und seid immer noch nicht zufrieden???? Verstehe ich nicht.

Klar könnten einige Hersteller etwas freundlicher und kulanter mit seinen Kunden umgehen, aber das tut nichts zur Sache....



Du hast sicher recht damit, das wir uns alle bewusst sind ( oder sein sollten ) das bei unserem Sport immer mal was passieren kann.
Grundsätzlich denke ich aber das es sich die Hersteller einfach zu leicht machen.
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Beitragvon hemol » 4. Sep 2014, 19:56

@ xraptor,

hast du dir mal das Video von CTRL zum Supreme angeschaut? Ist es dann nicht verständlich, dass man verärgert ist wenn nach 5 Fahrten die Kante aufplatzt?
Es gibt ja auch genug Boards die halten obwohl die viel stärker belastet werden. Deshalb denke ich, dass bei mir ein Material oder Verarbeitungsfehler vorliegt...
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Beitragvon ChuXseN » 4. Sep 2014, 21:28

Schlitz44 hat geschrieben:....

Gewährleistung hin, Garantie her, das Thema könnte man endlos durchkauen mit Pro und Kontra.

Für mich gibt es da nur eine Regel: Ich will Spaß, also muss ich mit den Konsequenzen leben!

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Ihr kauft die Boards im Bewusstsein das die Garantie(Gewährleistung) mit befahren des Spaßgutes erlischt. Und wenn der Fall der Fälle eintritt fangt ihr an zu heulen. Klar ist das ärgerlich und es gibt bestimmt viele Härtefälle, aber ihr wolltet das doch oder hat Euch wer dazu gezwungen? Und dann bekommt ihr auch noch ne kostenlose Reparatur angeboten und seid immer noch nicht zufrieden???? Verstehe ich nicht.

Klar könnten einige Hersteller etwas freundlicher und kulanter mit seinen Kunden umgehen, aber das tut nichts zur Sache....


Man muss halt unterscheiden, ob man sich wegen eines Schadens beschwert, den man ganz offensichtlich selbst verschuldet hat bzw. unter normale Abnutzungsspuren einzuordnen ist oder ob es sich um einen Material- bzw. Fertigungsfehler handelt.

Bei meinem Board löst sich nach EINMAL für 2 Stunden fahren einfach die Base vom Holzkern. Dort ist nun ein Spalt auf einer Länge von 5 - 10 cm zu sehen. Das ist einfach nicht sauber verarbeitet und damit sollte sich kein Fahrer der Welt zufrieden geben. Für mich ein ganz klarer Fall für die gesetzliche Gewährleistung.

Bild
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Beitragvon timgilbert » 5. Sep 2014, 01:39

Schlitz44 hat geschrieben:....

Gewährleistung hin, Garantie her, das Thema könnte man endlos durchkauen mit Pro und Kontra.

Für mich gibt es da nur eine Regel: Ich will Spaß, also muss ich mit den Konsequenzen leben!

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Ihr kauft die Boards im Bewusstsein das die Garantie(Gewährleistung) mit befahren des Spaßgutes erlischt. Und wenn der Fall der Fälle eintritt fangt ihr an zu heulen. Klar ist das ärgerlich und es gibt bestimmt viele Härtefälle, aber ihr wolltet das doch oder hat Euch wer dazu gezwungen? Und dann bekommt ihr auch noch ne kostenlose Reparatur angeboten und seid immer noch nicht zufrieden???? Verstehe ich nicht.

Klar könnten einige Hersteller etwas freundlicher und kulanter mit seinen Kunden umgehen, aber das tut nichts zur Sache....


rofl. Du darfst dir gerne Schrott andrehen lassen, der unsachgemäß verarbeitet ist, aber erwarte doch nicht, dass alle anderen auch so ein konfuses Weltbild haben sollten.
Niemand redet davon, dass ein Board nach heftiger Belastung nach einer Saison durch ist, bei Pros auch vielleicht deutlich schneller. Aber ein Paar Stunden sollte es durchaus halten. Ansonsten meiner Meinung nach ganz klar: Verarbeitungsfehler.
Das sollte man sich als Konsument nicht von Unternehmen gefallen lassen, die verdienen genug.
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Beitragvon Schlitz44 » 5. Sep 2014, 07:49

timgilbert hat geschrieben:
Schlitz44 hat geschrieben:....

Gewährleistung hin, Garantie her, das Thema könnte man endlos durchkauen mit Pro und Kontra.

Für mich gibt es da nur eine Regel: Ich will Spaß, also muss ich mit den Konsequenzen leben!

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Ihr kauft die Boards im Bewusstsein das die Garantie(Gewährleistung) mit befahren des Spaßgutes erlischt. Und wenn der Fall der Fälle eintritt fangt ihr an zu heulen. Klar ist das ärgerlich und es gibt bestimmt viele Härtefälle, aber ihr wolltet das doch oder hat Euch wer dazu gezwungen? Und dann bekommt ihr auch noch ne kostenlose Reparatur angeboten und seid immer noch nicht zufrieden???? Verstehe ich nicht.

Klar könnten einige Hersteller etwas freundlicher und kulanter mit seinen Kunden umgehen, aber das tut nichts zur Sache....


rofl. Du darfst dir gerne Schrott andrehen lassen, der unsachgemäß verarbeitet ist, aber erwarte doch nicht, dass alle anderen auch so ein konfuses Weltbild haben sollten.
Niemand redet davon, dass ein Board nach heftiger Belastung nach einer Saison durch ist, bei Pros auch vielleicht deutlich schneller. Aber ein Paar Stunden sollte es durchaus halten. Ansonsten meiner Meinung nach ganz klar: Verarbeitungsfehler.
Das sollte man sich als Konsument nicht von Unternehmen gefallen lassen, die verdienen genug.


Der Hersteller sagt klipp und klar, auch wenn dafür geworben wird bzw. die Boards dafür gebaut sind, wenn Du damit über Obst fährst kann es sein das die Dinger kaputt gehen, ohne wenn und aber. Also akzeptierst Du es und fängst an zu meckern wenn das Brett kaputt geht? Klar kann man einiges auf Kulanz machen ....

Ich warte auch seit über sechs Wochen auf Ersatzteile von Hyperlite, ich kannte das Problem mit der Versorgung auch und ärgere mich auch. Es ist aber halt so!!!!

Uns als Verbraucher bleibt eigentlich nur die Möglichkeit Teile zu kaufen wo wir meinen wo Qualität und Kundenservice vermeintlich am besten ist. Ansonsten hilft ein anderes Hobby suchen....

Meine Meinung!

Schickes We ....
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Beitragvon ChuXseN » 5. Sep 2014, 12:33

Aber findest du nicht, dass es sich die Hersteller da ein bissel zu einfach machen?

Hab mich gestern noch einmal mit ein paar Juristen unterhalten. Ergebnisse:
1. Die sehen das auch so, dass ein Hersteller ein Board reparieren bzw. austauschen muss, wenn der Schaden nicht eindeutig auf Selbstverschulden zurückzuführen ist. Beweislast liegt in den ersten 6 Monaten beim Hersteller. Heißt z.B. wenn sich irgendwas löst / kaputt geht, was definitiv nichts mit dem Befahren von Obstacles zu tun hat, sollte das ohne große Diskussionen erfolgen und die Rechtslage hierzu ist sehr eindeutig.

Interessanter ist eigentlich folgender Punkt:
2. Selbst das Ausschließen der gesetzlichen Gewährleistung von Schäden beim Befahren von Obstacles sehen sie kritisch, da einfach das gesamte Produkt darauf ausgerichtet ist und sie in der Werbung die Robustheit der Boards beim Befahren von Obstacles anpreisen (Werbeversprechen). Das heißt selbst wenn das Board infolge des Befahrens von Obstacles kaputt geht, müsste der Hersteller es eigentlich in den ersten 12 Monaten austauschen / reparieren. Allerdings wollte sich keiner der Juristen so 100 % drauf festlegen und das müsste quasi vor Gericht entschieden werden bzw. sie müssten sich Urteile dazu raussuchen.

Naja, ich find die gesamte Diskussion interessant und bin der Meinung, dass man sich als Endkunde nicht ganz so einfach abspeisen lassen sollte.

Allerdings sollte man auch ehrlich genug zu sich selbst, dem Hersteller und Händler sein und sich nicht auf die Gewährleistung beruhen, wenn man das Board ganz offensichtlich selbst beschädigt hat. Wenn ich volles Rohr aufgrund deines Fahrfehlers auf bzw. an die Box knalle und deswegen ein Schaden entstanden ist, sollte ich es auch als Endkunde auf meine Kappe nehmen. Dann sehe ich es genauso wie Schlitz44: Wir sollten wissen auf was wir uns da einlassen.
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Beitragvon timgilbert » 5. Sep 2014, 14:05

Schlitz44 hat geschrieben:
timgilbert hat geschrieben:
Schlitz44 hat geschrieben:....

Gewährleistung hin, Garantie her, das Thema könnte man endlos durchkauen mit Pro und Kontra.

Für mich gibt es da nur eine Regel: Ich will Spaß, also muss ich mit den Konsequenzen leben!

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Ihr kauft die Boards im Bewusstsein das die Garantie(Gewährleistung) mit befahren des Spaßgutes erlischt. Und wenn der Fall der Fälle eintritt fangt ihr an zu heulen. Klar ist das ärgerlich und es gibt bestimmt viele Härtefälle, aber ihr wolltet das doch oder hat Euch wer dazu gezwungen? Und dann bekommt ihr auch noch ne kostenlose Reparatur angeboten und seid immer noch nicht zufrieden???? Verstehe ich nicht.

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Niemand redet davon, dass ein Board nach heftiger Belastung nach einer Saison durch ist, bei Pros auch vielleicht deutlich schneller. Aber ein Paar Stunden sollte es durchaus halten. Ansonsten meiner Meinung nach ganz klar: Verarbeitungsfehler.
Das sollte man sich als Konsument nicht von Unternehmen gefallen lassen, die verdienen genug.


Der Hersteller sagt klipp und klar, auch wenn dafür geworben wird bzw. die Boards dafür gebaut sind, wenn Du damit über Obst fährst kann es sein das die Dinger kaputt gehen, ohne wenn und aber. Also akzeptierst Du es und fängst an zu meckern wenn das Brett kaputt geht? Klar kann man einiges auf Kulanz machen ....

Ich warte auch seit über sechs Wochen auf Ersatzteile von Hyperlite, ich kannte das Problem mit der Versorgung auch und ärgere mich auch. Es ist aber halt so!!!!

Uns als Verbraucher bleibt eigentlich nur die Möglichkeit Teile zu kaufen wo wir meinen wo Qualität und Kundenservice vermeintlich am besten ist. Ansonsten hilft ein anderes Hobby suchen....

Meine Meinung!

Schickes We ....


Ich rede doch nicht von der Garantie der Hersteller, da dürfen die machen was sie wollen. Von mir aus darf die auch erlischen wenn das Brett nass wird. Trotzdem habe ich gesetzliche Gewährleistung und was Schrott ist, ist Schrott und solange es in den ersten 6 Monaten passiert sehe ich nicht ein, mir Mist andrehen zu lassen. Dafür ist das Zeug zu teuer.
Wäre ich ein Pro und würde das Equipment malträtieren ohne Ende, dann wäre das sicherlich eine ganz andere Geschichte.
Fahre ich aber vlt. 1-mal in drei Runden übers Rail und das Brett ist nach 2 Wochen durch ist das meiner Meinung nach ganz klar ein Sachmangel.
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Beitragvon Schlitz44 » 5. Sep 2014, 14:53

.... mit der Angabe das bei Benutzung von Obst Regressansprüche ausgeschlossen sind sagt der Hersteller doch das sie hierfür nicht gebaut sind (zur eigenen Absicherung). Somit verwenden wir die Boards falsch und haben weder Garantie noch Gewährleistung.
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Beitragvon ricco1609 » 5. Sep 2014, 17:15

Heißt ein Board von CTRL nicht Rail Master?
Schon komisch wenn man keine Rails fahren darf.
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Beitragvon timgilbert » 5. Sep 2014, 23:27

Schlitz44 hat geschrieben:.... mit der Angabe das bei Benutzung von Obst Regressansprüche ausgeschlossen sind sagt der Hersteller doch das sie hierfür nicht gebaut sind (zur eigenen Absicherung). Somit verwenden wir die Boards falsch und haben weder Garantie noch Gewährleistung.


Mein Gott. Hast du den Thread nicht gelesen? Oder sogar noch nie ins BGB geschaut?
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Beitragvon thomasg » 6. Sep 2014, 21:17

wir haben 2 CTRL Boards (Blueprint und Hustle) und fahren damit seit
ca 1 Jahr hauptsächlich Obstacles. Das Hustle auch viel für Inverts.

Beide Boards haben Platzer an den Rändern. Dies kommt von diesen
sch.... Obstacles bei den man denkt,dass die nur fürs Board shreddern
gebaut wurden. Ich hab sie mit Epoxi geklebt und weiter gehts.

Ich kenn das aber auch vom Kiten, habe gerade ein 700 Euro Board
nach 6 Wochen eingeschickt weil der Lack auf ser Oberseite abblätterte,
sonst null Gebrauchsspuren.

Wie will ein Hersteller überprüfen,ob ein Board an einem blöden Obstacle
Schaden genommen hat, oder ob es ein Verarbeitungsfehler war.
Wenn das Board von unten jungfräulich aussieht gehts noch leicht, aber
sonst wüsste ich keine Möglichkeit.
Aber ich denke das die Hersteller da schonihre Erfahrungswerte haben.
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Beitragvon ChuXseN » 7. Sep 2014, 09:47

Also Jobe ersetzt mir mein Board nun, obwohl ich es auf Obstacles genutzt habe.
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Beitragvon ricco1609 » 8. Sep 2014, 20:40

Genau so sollte es sei, erst mal schauen was ist und nicht gleich pauschal sagen Obst benutzt Garantie verfallen.
Ich habe auch schon zwei Boards trotz Obst getauscht bekommen, einmal Schnitzel einmal Liquid Force.
Wie es aussieht kennt CTRL das Wort Kulanz nicht, wird sich aber sicher rumsprechen.
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Beitragvon sol_y_mar » 3. Sep 2015, 20:57

Hey. Diesen älteren Thread hol ich mal hervor. Mir ergings ähnlich wie dem Threadersteller hemol mit einer brüchigen Kante. Leider lese ich den Thread erst jetzt :evil: Hab mir im Sommer auch ein CTRL gekauft. Auch ich habe vor dem Kauf die CTRL Werbung mitbekommen, dass CTRL-Wakeboards speziell für Wakeparks, dh fürs Obst, gebaut sein sollen und bin daher von einer höheren Qualität ausgegangen, da es auch preislich im obersten Bereich liegt. Nach 4x fahren bemerkte ich ebenfalls, dass die Kante bereits ein wenig aufgeplatzt ist. Ich bin normal übers Obst gefahren, d.h. hab mich nur drüber ziehen lassen, d.h. ich bin nicht wie ein Irrer übers/aufs Obst geknallt oder habe sonst was hartes, wie harte Landungen, aufn/gegens Obst gemacht.

Bereits vor dem Lesen dieses Threads hat es mich daher auch schon gewundert, warum die Kante bereits jetzt nach 4x fahren schon brüchig ist, da ich ja keine harten Tricks gemacht habe. Dass sich die Boards bzw Kanten mit der Zeit abnutzen und kaputt gehen, darüber sagt ja keiner was, speziell wenn man harte Landungen AUF dem Obst macht. Dass die Hersteller beim Obst-Fahren nicht mehr in der Haftung stehen wollen weiß ich; dabei ging ich aber davon aus, dass dies eher Pro-Rider oder gegens Obst knallen mit viel Geschwindigkeit ausschließen soll.
Irgendwie wirkt es in beiden Fällen auch, wie wenn der CTRL-Kleber der Kante vielleicht nicht der Richtige ist.

Sind hemol und ich die einzigen? Gehts anderen Usern mit anderen Herstellern auch so, dass wegen drüberrutschen übers Obst gleich mal die Kante kaputt/brüchig ist?
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