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Jobe Pitch vs. Conflict/Liberty 2015 vs. Vampire

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Beitragvon Boardhead » 25. Nov 2015, 20:13

Hi,

komme vom Snowboarden und habe seit vorletztem Jahr bezüglich Wakeboarden Blut gelegt. War zwischenzeitlich an diversen Anlagen und auch schon zwei Mal hinterm Boot. Bin 184cm groß und 81 kg schwer und brauche nun ein vernünftiges eigenes Brett.

Da ich kurzfristig bei Jobe-Boards einen guten Deal machen könnte, jedoch unterschiedliche Aussagen gehört habe bin ich nun konfus. :o Zusätzlich finde ich es eigentlich auch gut und richtig eine kleine deutsche Brand zu unterstützen.

Doch der Reihe nach:
Das Pitch und Liberty habe ich in der Hand gehabt. Das Liberty finde ich vom Shape her sehr ansprechend und Jobe behauptet auch es sei für eine sehr softe Landung gut, was meinen nicht mehr ganz so taufrischen und sportgebeutelten Knien sicherlich entgegenkommt. Gleichzeitig behauptet aber ein Mitarbeiter von Jobe, dass das Liberty die gleiche Baseform habe wie das Conflict habe (ja, nose und tail ist natürlich beim Conflict breiter) und beide Boards seien sehr "sharp" und im Gegensatz zum Pitch wenig fehlerverzeihend und noch nichts für mich als besserer Einsteiger.

Mein Dealer vor Ort behauptet das Gegenteil und meint das Liberty sei für mich, als jemand der deutlich mehr Anlage fahren wird (da kein eigenes Boot vorhanden) und der trotzdem nicht nur Obstacles fahren, sondern sich auch an inverts wagen möchte, die bessere Wahl. Wenn das Unterschiff vom Conflict und Liberty tatsächlich gleich wären, dann könnte ich ja auf das Conflict gehen das mir optisch am besten gefällt, oder?

Bei Pitch und Liberty ist mit 140cm die Länge für mich klar. Aber beim Conflict würde ich mich zwischen 138 und 142 entscheiden müssen und eigentlich mag ich beim Snowboard lieber meine kürzeren Bretter, weiß aber, dass beim Wakeboarden längere Bretter den Impact abmildern.

Um das Ganze noch etwas schwieriger zu gestalten, habe ich auch noch das Bionic und das G.Spot auf dem Radar, kenne die Boards jedoch nicht in natura. Man liest viel Gutes, aber auf Bildern wirken sie etwas blass und die Channels kann mal leider auch nicht wirklich gut erkennen. Zumal ich auch hier 2 Meinungen die bezüglich Flex, Härte und Einsatzbereich bekommen habe.

Kann mir jemand kompetenten Rad geben, da mir zwischenzeitlich der Schädel brummt, ich mich aber langsam entscheiden sollte, bevor zumindest der Jobe-Deal weg ist?

Seid bitte nicht schüchtern, denn mir selber fehlt einfach die Erfahrung, ich aber nächstes Jahr nicht enttäuscht wieder ein neues Brett kaufen möchte.

Besten Dank für Eure Aufmerksamkeit

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Beitragvon Alias_Günther » 2. Dez 2015, 16:59

Hey Boardhead,

ich habe mir zum Ende dieser Saison ein Jobe Conflict zugelegt und kann es Dir nur wärmstens ans Herz legen. Für meinen Geschmack bietet es einen guten Kompromiss aus relativ glattem Unterboden (gut für Obstacles) und leichten Channels (gut zum Kanten). Leider kann ich Dir nichts zu den Unterschieden zu den anderen Boards sagen. Solltest Du Dich aber für das Conflict entscheiden, kannst Du glaube ich ruhig zum 142er greifen. Ich wiege ca. 77kg und habe nicht das Gefühl, dass das Board zu groß sei, obwohl mein früheres Board um einiges kürzer war (Ronix One, 132).

Was ist das denn für ein Job-Deal? Ich bräuchte ggf. noch ne neue Bindung :D

Viele Grüße
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Beitragvon Boardhead » 2. Dez 2015, 19:22

Hi Alias_Günther,

besten Dank für die Antwort. Zu dem Jobe-Deal kann ich dir gerne via PM etwas schreiben.

Wäre natürlich auch interessant wie groß du bei 77kg bist, denn wenn Conflict, dann war ich gedanklich schon so weit, auf das 138er zu gehen.

Beim Snowboarden fahre ich z.B. mein kürzeres Board deutlich mehr und lieber als das längere und eigentlich nach Theorie besser passende Brett. Das hole ich in der Regel nur bei sehr harten Pisten raus oder im Backcountry. Wenn es von Park, Pipe, Piste bis Freeride geht habe ich mit dem quirligen und an der unteren Grenze was die Länge anbelangt einfach mehr Spaß. Rotiert besser, ist leichter und schneller auf der Kante... Und ich rede da von 1,59 zu 1,62m, die für mich aber einen riesigen Unterschied machen...

Ob das jetzt 1 zu 1 auf´s Wakeboarden zu übertragen ist, kann ich bislang nicht beurteilen, wäre aber toll, wenn sich hier zeitnah noch jemand dazu äußern könnte, denn ich muss mich langsam entscheiden.
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Beitragvon Alias_Günther » 2. Dez 2015, 19:37

Sorry, die Info hatte ich vergessen - bin 183cm. Beim Wakeboarden sind die kleinen boards natürlich auch wendiger, aber gerade bei Landungen weiss ich die Länge zu schätzen. Außerdem bin ich durch den erhöhten Auftrieb nicht ganz so schnell erschöpft :D Ich denke aber, dass letztendlich weder das 138er noch das 142er einen Fehlkauf ist.

Naja, hoffe Dir kann sonst noch jemand ein paar Eindrücke schildern.

Viele Grüße!
P.S. Freu mich auf Deine PM :wink:
Alias_Günther
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Beitragvon Boardhead » 3. Dez 2015, 08:13

...ja, bei den vielen Klicks hatte ich mir schon ein Wenig mehr Feedback respektive Hilfestellung erhofft. :(
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