HOBL Wakeboards FUNSPORT.de
Aktuelle Zeit: 24. Nov 2017, 13:21

Inserts Konstruktion bei LF und Garantie/Gewährleistung

Cable oder Boot ?? Liquidforce oder Hyperlite ?? Backroll oder Tantrum ??

Moderatoren: Andy, hanglooser, Bambule, Vonni

Beitragvon luchini123 » 1. Mär 2015, 15:04

Um diejenigen die Ihre Marke/Shop angegriffen fühlen sage ich gleich, dass es sich lediglich um meine Meinung und Erfahrung handelt und ich diese anderen Mittglieder gerne mitteile um Ihnen hoffentlich den gleichen Ärger zu ersparen.

Da letztes Jahr abzusehen war das ich mehr ans Kabel kommen würde entschied ich mich nach langer Suche und guter telefonicher Beratung von funsport.de für den Kauf eines LF Peak Hybrid 2014. Ich dachte ich gebe lieber etwas mehr aus und habe ein Board was ich länger fahre.
Schon nach ca. 15x mal fahren flog bei einem Sturz (kein Obstacle) das Insert raus. Als ich das Insert sah dachte ich trau meinen Augen nicht, da der Flansch nur 1mm größer ist.Das ganze war in einem Block eingegossen. Das dass Insert schnell rausbrach wunderte mich als Ingenieur nicht.
Nach telefonischer Rücksprache mit Funsport fand selbst der Mitarbeiter die Konstruktion anhand meiner Bilder sehr fragwürdig. Und meinte ich solle das Board zu LF schicken.
Einige Zeit später erhielt ich folgendes Schreiben:


Reklamationsgrund: „Insertblock ausgerissen“
Zustand: Gebrauchspuren durch äußere Gewalteinwirkung von Obstacles
Bewertung: Nach der Begutachtung ist festzustellen, dass das Board
und Dockslides.
Materialabrieb durch intensive mechanische Beanspruchung der
Base.
Insertblock ausgebrochen durch schwere mechanische Belastung.
massiven äußeren Gewalteinwirkungen ausgesetzt war.

Schäden durch diese Gewalteinwirkungen z.B. durch die Nutzung
auf Obstacles / Features ist durch eine Garantie nicht gedeckt.
(siehe Auszug Garantiebedingungen:
Alle Schäden die durch "Slider" oder "Kicker" (Obstacles)
verursacht wurden. Benutze dein Board NICHT AUF
OBSTACLES wenn du die Garantieansprüche halten möchtest.
Es gibt KEINE AUSNAHMEN zu dieser Regel)
Der Bitte um Austausch des Boards kann aus obigen Gründen nicht entsprochen werden


Klar wurde das Board auf Obtacles benutz aber nur sehr wenig und jeder objektiver Wakeboarder würde den Zustand der Base etc. als sehr gut einstufen. Somit verweigerte Funsport.de mir den Austausch des Boards ohne diese jemals gesehen zu haben, was ich sehr unprofessionell finde. Es gab lediglich ein Kulanzangebot von -100€ auf ein neues Board. Zudem hatten Sie mich immer auf die Aussage von LF vertröstet, schlussendlich hatte ich aber ein Vertrag mit Funsport.

Ungeklärt für mich ist, nach welchen Kriterien Liquid Force überhaupt eine Reklamationen entscheidet.

Da der an meinem Board entstandene Schaden nicht bei der Nutzung eines Sliders oder Kickers auftrat und auch nicht durch diese verursacht worden ist, sollte er im Rahmen der Reklamationskriterien liegen. Auch wenn der Hersteller bei Nutzung von Obstacles probiert die Garantieleistung bzw. Gewährleistung zu umgehen, was rechtlich gesehen sowieso paradox ist, da dieses Board speziell dafür entwickelt wurde und damit geworben wird. Hinzukommend weis ich von 2 Boards welche aufgrund von Bruch von LF ausgetauscht worden sind, obwohl Sie auf Obstacles gefahren wurde. Dies wurde aber von einem Shop am Cable gemacht.

Ferner hatte ich mir damals ein paar LF Bindings BOB B1 gekauft bei welchen eine scharfe Kante das Gewebe durchscheuerte. Das Problem war bekannt und der Shop (auch am Cable) in HH reklamierte diese. Welche ich aber aufgrund von einem längerem Auslandsaufenthalt verkaufen musste.

Bevor ich mir das Folge Modell online bestellte rief ich bei LF an und fragte ob das neue Modell überarbeitet worden ist das es Baugleich aussieht.
Der nette Herr versicherte mir ja, und wenn nicht tauschen Sie es aus. Was natürlich nicht geschah, er fragte nur ob ich die Aussage nicht schriftlich hätte. Was ich natürlich nicht hatte.

Fazit: Ich werde nie wieder einen Artikel von Liquid Force kaufen. Und werde in Zukunft Boards und Boots nur noch von Shops am Cable kaufen, da diese anscheinend besser Konditionen bei den Herstellern haben.

Interessant wäre ob Rechtschutz hier helfen würde hinsichtlich Gewährleistung (nicht Garantie).

Bild
Bild
Bild
Bild
luchini123
Monofahrer
Monofahrer
 
Beiträge: 35
Registriert: 18. Mär 2012, 19:10


Beitragvon Kachelklatscher » 2. Mär 2015, 14:49

Das geht garnicht!
Jeder Hersteller der dir erzählt das ein Insert durch Obstaclebelastung rausfliegt verkauft dich meiner Meinung nach für doof.
Blamabel für Liquidforce!
Als Händler würde ich die Dinger nicht verkaufen...da ist der Ruf mal ganz schnell hin bloß weil sich der Hersteller Quer stellt.
Fakt ist der Händler muss dir da trotz allem entgegen kommen.
In solchen Fällen müssen sich Händler und Käufer den Sauren Apfel teilen!
Das da mal nin Insert rausfliegt kann dir bei jedem Board mal passieren...das hat auch etwas mit Glück/Pech zu tun.

Bei Ronix oder Hyperlite hab ich bis Jetzt immer meine Garantie nutzen können.
Allerdings immer bei Bindungen an denen man ja keine Obstaclespuren finden kann. ;)
Kachelklatscher
Wakeboarder
Wakeboarder
 
Beiträge: 61
Registriert: 7. Sep 2011, 21:08

Beitragvon Onkel Achim » 2. Mär 2015, 22:49

Und genau dass ist der Grund wieso ich ne Marke gewählt hab, die genau auf solche "Materialfehler" eben eine Garantie gibt und auch anstandslos austauscht!! Fahren tuen viele Boards gut ohne jede Frage aber wenn das Ding nach "normalem Gebrauch" sich in Einzelteile auflöst weil Produktionsfehler/Verarbeitungsfehler/Konstruktionsfehler vorliegen dann bin ich es leid mit irgendwelchen dummen Aussagen "du bist ja über den Slider gerutscht...Pech gehabt" abgespeißt zu werden!
Wenn ich Brett vorraus aufs Ufer baller, wenn ich frontal ins Obst einspitz oder mir nen XXL-Kicker vor die Funbox stell und mit 36km/h ein 20Meter Gap spring und bei solchen Aktionen mein Brett in Sack geht, na dann stell ich es in die Ecke und kauf mir ohne meckern ein Neues. Da sagt auch dann niemand was! Meine Meinung!
Hallo Oma ich schreibe dir diesen Brief langsam weil ich weiß dass du nicht so schnell lesen kannst!
Benutzeravatar
Onkel Achim
Wakeaholic
Wakeaholic
 
Beiträge: 744
Registriert: 15. Aug 2006, 10:05
Wohnort: Bodensee

Beitragvon LuckyOne » 3. Mär 2015, 10:33

Das ist schon krass. Dass die nicht austauschen bei festgestellter massiver äußerer Gewalteinwirkung würde ich ja verstehen, wenn Du mit dem Board voll gegens Obstacle knallst. Das würde man dann aber auch nicht nur an den Inserts sehen.
Klar hat jeder Hersteller in den Bestimmungen drinstehen, dass die Garantie erlischt sobald Du über Plastik fährst. Das ist meiner Meinung nach aber noch aus einer Zeit, in der es keine "Park"-Boards gab und nur wenig Obstacles im Wasser standen. Heutzutage wird doch damit geworben, dass dieses und jenes Brett perfekt für Rails und Obstacles geeignet ist. Im Werbevideo dazu wird nur über Plastik geshreddet. Und wenn ich drüber fahr habe ich keine Garantie mehr?

Das sollte langsam wirklich angepasst werden.

Klar ist die Herstellung von Flexbrettern aufwändiger als die alten, steifen Boards. Dafür kosten die Teile auch gut das Doppelte. Und wenn ich mir n Parkboard für 600 Tacken kauf, das laut Hersteller perfekt für Obstacles ist, dann erwarte ich bei dem Preis auch Kulanz, wenn das Board nur wie in der Werbung angepriesen verwendet wurde.

Langsam sollten die echt mal was ändern.
Benutzeravatar
LuckyOne
Wakeskater
Wakeskater
 
Beiträge: 143
Registriert: 20. Aug 2010, 12:12
Wohnort: München

Beitragvon luchini123 » 3. Mär 2015, 19:08

So sehe ich das auch, wenn ich das Brett irgendwo gegen geknallt hätte oder ich es 1 Saison 2 mal die Woche fahre würde ich auch nix sagen aber so :(
Würde der Verbraucherschutz da eigentlich was machen?
Bezogen auf Gewährleistung, da diese Gesetzlich ist und LF da so schnell nicht raus kommt.


@ Onkel Achim welches Board fährst du denn?

Da ich ja diese Saison ein neues brauche.
Vom Board her war das Peak perfekt für mich,nicht zu hart, kleine Channels und eine dünne Kante.
luchini123
Monofahrer
Monofahrer
 
Beiträge: 35
Registriert: 18. Mär 2012, 19:10

Beitragvon Schlitz44 » 3. Mär 2015, 22:10

Nur mal so als meine Meinung bzgl Funsport.de

Ich finde aus Kulanz nen Huni auf's neue Board Nachlass zu geben gar nicht so schlecht. Das Board hat ne Saison aufem Buckel und somit nen geschätzten Marktwert von ca 200 Euronen. Ich kann verstehen das der Händler dir da kein neues Board raushaut, denn soviel Marge werden die auch nicht haben.

Kann aber auch verstehen das Du nicht glücklich bist mit der Situation. Das Thema Gewährleistung bei Benutzung vom Obst wurde schon ausgiebig hier im Forum durchgekaut, daher sag ich dazu mal nix ....
Schlitz44
Wakeboarder
Wakeboarder
 
Beiträge: 85
Registriert: 25. Sep 2012, 13:03

Beitragvon luchini123 » 4. Mär 2015, 13:58

Das Board ging schon nach ca.3 Monaten zurück. Mai gekauft im August war es hin. Da ich beruflich im Ausland war bis Juni kahm ich relativ wenig zum fahren.
luchini123
Monofahrer
Monofahrer
 
Beiträge: 35
Registriert: 18. Mär 2012, 19:10

Beitragvon PeteRose » 19. Mär 2015, 15:08

Wie du richtig erkannt hast, kauft euer Zeug vor Ort. Wenn ihr da jemanden sitzen habt, dem es nicht egal ist, was die Leute über ihn und seinen Shop am Cabel denken, wird er sich drum kümmern dass du weiter zufrieden bist. Der kann bei den Firmen das auch ganz anders darstellen als du.

Support your local Dealer!

Allerdings ist das mit den Inserts echt ärgerlich, da die meiner Meinung nach auch zu früh nachgeben. Der Hersteller behauptet aber, besser das Insert als dein Fuß, und das sei dafür so ausgelegt. Da wird dann nix getauscht.

Die neuen Bindungen öffnen fast nicht mehr, da dürfen die Inserts nicht mehr so fest sein.

Ich muss das leider mal glauben. Aber schon bisschen nervig, wenn man z.B. bei 720 Versuchen nicht nur um die Knochen Angst haben muss, sondern auch um die Inserts :roll:
Benutzeravatar
PeteRose
Wakeaholic
Wakeaholic
 
Beiträge: 269
Registriert: 28. Feb 2009, 16:49
Wohnort: Feldkirchen bei München

Beitragvon Kachelklatscher » 20. Mär 2015, 10:43

Die Inserts sollen nachgeben um Verletzungsgefahr zu verringern?
Alleine diese Antwort sagt einiges über den Hersteller aus und ist eine bodenlose Frechheit.
Wenn sich ein Fuß vom Brett löst ist die Yverletzungsgefahr für den anderen Fuß der noch fest am Brett ist sehr hoch.
Das Brett kann sich da im schlimmsten Fall im Wasser anfangen wie ein Propeller zu drehen und danach kannst du Froh sein wenn dir der Fuß nicht abgenommen werden muss.
Ich hab sowas schonmal gesehen...sieht unappetitlich aus.
Dürfte ich fragen welcher Hersteller dir das erzählt hat?
Kachelklatscher
Wakeboarder
Wakeboarder
 
Beiträge: 61
Registriert: 7. Sep 2011, 21:08

Beitragvon PeteRose » 20. Mär 2015, 12:16

Die Bindung geht ja nicht ab. Es wird nur durch das Nachgeben gedämpft, sieht man bei Bild 3 ganz gut. Dadurch wird die Engergie rausgenommen. Denk das macht schon Sinn.
Hatte echt einen harten Crash, Insert kaputt, aber Fuß nur bisserl weh getan. Sonst wärs vermutlich eher ein Bruch gewesen. Ich will das nicht testen ob das so wäre :lol:

Also früher hatte ich bei sowas, trotz offener Bindung, dann deutlich mehr Schmerzen. Trotz aus der Binung rutschen.

Das mit dem einen Fuß raus kann dir mit den heutigen Bindungen dann so gut wie nicht mehr passieren.

Ich glaub das dem Hersteller LF mal.
Benutzeravatar
PeteRose
Wakeaholic
Wakeaholic
 
Beiträge: 269
Registriert: 28. Feb 2009, 16:49
Wohnort: Feldkirchen bei München

Beitragvon luchini123 » 31. Mär 2015, 12:42

Ich denke das ist völliger blödsin da eine 90Kg+ Person z.b. wesentlich mehr ausshält als eine 60kg Person.
Warum verbaut man diese nicht einfach fest und wenn jemand angst hat soll er doch seine Boots dementsprechend fest/lose schnüren. Nicht umsonst wird dies bei Skifahrern individuell eingestellt.
luchini123
Monofahrer
Monofahrer
 
Beiträge: 35
Registriert: 18. Mär 2012, 19:10

Beitragvon PeteRose » 1. Apr 2015, 11:59

Kannst es ja ausprobieren. Schraub deine Bindung durch das Brett durch und Crash so ein das es die Inlays vermutlich rausreißen würde. Und dann berichte was passiert :lol:
Benutzeravatar
PeteRose
Wakeaholic
Wakeaholic
 
Beiträge: 269
Registriert: 28. Feb 2009, 16:49
Wohnort: Feldkirchen bei München

Beitragvon luchini123 » 7. Apr 2015, 19:02

Boots dementsprechend fest/lose schnüren
luchini123
Monofahrer
Monofahrer
 
Beiträge: 35
Registriert: 18. Mär 2012, 19:10


Zurück zu allgemeines



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 7 Gäste

Facebook

Partner

Login Form