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Anfängerproblem - Handschmerzen/Brett zu steil im Wasser?

Cable oder Boot ?? Liquidforce oder Hyperlite ?? Backroll oder Tantrum ??

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Beitragvon Yellow » 10. Jun 2015, 14:26

Hallo Wakeforum-Community,

ich lese schon ewig bei Euch mit, dies ist aber mein erster Post und ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen. Ich habe versucht in den schon vorhandenen Post etwas ähnliches zu finden. Leider vergebens, sollte ich etwas übersehen haben bitte einfach verlinken.

Zum Problem:
Ich bin seit 3Jahren begeisterter Amateuer-Wakeboarder(90kg, 190cm, gehe aller 1-2 Wochen an einer Anlage wakeboarden) habe mir im zweiten Jahr mein eigenes Brett gekauft(Liquid Force Widness Grind 144cm). Ich kann inzwischen sicher fahren, verschiedene Obstacles sicher überfahren und auch die ersten Sprünge über Kicker klappen. Ich bin zufrieden :)
Womit ich nicht zufrieden bin sind die Schmerzen in Finger/Hand/Arm. Nicht falsch verstehen ... ich spiele Volleyball im Verein, ich hab keine Angst vor nem Muskelkater. Ich glaube eher "mein Stil des Fahrens" ist irgendwie falsch.

Was mir selber aufgefallen ist ... ich "pflüge" mehr durchs Wasser als dass ich drüber gleite. Übertrieben gesagt, ich stelle mein Brett gegen dass Wasser. Ich weiß aber absolut nicht wie ich das wegbekommen kann.

Noch ein Anhaltspunkt wo ich evtl etwas falsch mache ... ich war diesen Winter das erste mal Snowboarden und da stellte sich auf einmal raus dass ich beim snowboarden mit meinem linken Fuss vorne besser zuerecht komme. Beim wakeboarden fahre ich im Moment fast immer rechts vorne.

Das Resultat dieses "Brett gegen das Wasser stellen" ist dass ich kaum 3 Runden durchfahren kann ohne Schmerzen in den Händen und ich dann auch keine Obstacles mehr überfahren kann weill ich die Leine kaum noch halten kann.

Ich denke die Frage kommt nicht zum ersten Mal!?
Aber evlt könnt Ihr mir weiterhelfen.

Vielen Dank
Andreas

edit: Ich habe mir in meiner Verzweiflung sogar schon Wakeboard-Handschuhe gekauft. Diese helfen zwar ein wenig, aber natürlich lösst dies nicht das generelle Problem.
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Beitragvon robbsen » 11. Jun 2015, 10:32

Meiner Meinung nach ist es schwer sein Fahrverhalten aktiv zu ändern. Der Körper sucht sich meistens den bequemsten Weg.

Also bei mir war es sehr ähnlich - starke Schmerzen in Hand und Armen. Ich fahre im Moment allerdings 2-3 mal die Woche, das hat mittlerweile deutlich nachgelassen! Die Schmerzen verlagern sich dann auf andere Regionen ;-)

Wie fährst du denn die Kurven? Ideallinie? Oder hast du oft Schlappleine oder sehr viel Zug auf der Leine?

Um meine Arme zu entspannen, klemme ich die Hantel oft im Armgelenk ein auf den Geraden. Nach 3-4 Runden immer kurz Pause machen, das hilft auch.

Die Handschuhe würde ich weglassen! Die bewirken oft das Gegenteil. Da sich der Durchmesser der Hantel dadurch quasi vergrößert, wird die Hand schneller müde. Ohne Handschuhe bildet sich relativ schnell Hornhaut, das passt dann schon!

Hast du auch mal ein anderes Board getestet?
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Beitragvon Yellow » 11. Jun 2015, 14:46

Puh ... 2-3mal die Woche schaffe ich zeitlich nicht. Aber ok, es ist ja schonmal gut zu hören dass es doch anscheinend eine Trainingssache ist.

Kurven fahre ich mal so mal so. Da ich keine Tricks in den Kurven mache denke ich dass ich meist Ideallinie fahre.

Hantel ins Armgelenk mache ich schon notgedrungen.

Handschuhe weglassen werde ich probieren.
Anderes Brett probieren werde ich machen, hatte ich bis jetzt noch nicht die Möglichkeit.

Vielen Dank schonmal
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Beitragvon robbsen » 11. Jun 2015, 14:57

Ansonsten gibt es auch Handtrainer, die trainieren die Hand und Unterarmmuskeln - evtl. nicht verkehrt wenn du nicht so oft fahren kannst!

Aber normalerweise sollten die Schmerzen weggehen, wenn du öfters fährst..
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Beitragvon JustRic » 12. Jun 2015, 07:50

Ich hatte letztens so ein paar Tipps gelesen:

1. mehr Gewicht aufs vordere Bein verlagern (aber nicht zu viel sonst tuts weh :lol: )

2. fahr ruhig oft mal switch, zum einen trainiert es switch zu fahren und zum anderen ist die einseitige Belastung für den Körper auch mal anders

3. den habe ich vor kurzen erst gelesen, versuche mal wenn du die Hantel greifst nicht den Daumen um die Hantel zu legen sondern wie die anderen finger nur auf die Hantel. Falls du es aus dem Fitness Bereich kennst, da nennt sich das Suicide grip. es fehlt zwar die sicherheit das die Hantel aus der Hand rutscht, aber es entlastet den Unterarm enorm. ich war erstautn wie gut das teilweise geht. Wenn ich dann tricks mache, greif ich natürlich wieder normal, aber es gibt ja nun auch Strecken wo man eher safe fährt weil man sonst weit schwimmen müsste :lol:
Einfach mal die Zeit aufm Wasser genießen!
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Beitragvon Yellow » 12. Jun 2015, 15:41

Danke für die Tipps, werde ich morgen gleich alle ausprobieren!

Ich gebe dann sofort Rückmeldnug!

Grüße
und ein schönes Wochenenede
Yellow
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Beitragvon madmiky » 13. Jun 2015, 15:00

hey ich hatte / habe ab und zu das selbe problem .ich fahre jetzt so ca 2 mal die woche am cable wakeskate.gewicht aufs vordere bein ist zwar ne gute idee bringt aber leider nicht sehr viel ( man nimmt geschätzt ca 2-3 kilo zug von der hantel)
zuviel gewicht vorne geht nicht . man kann während der fahrt keinen nosedive machen da sich unterm brett vorne ein wasserdruck aufbaut und hinten ein sog . google mal den trick "hanging ten " oder schau dir von wakeskatern an wie sie das hintere bein wegheben .
gegen die überlastung hilft nur training . entweder mehr fahren oder hanteln in die hand nehmen und das handgelenk auf und ab kippen . zur entspannung verwende ich einen gyrotwister is zwar eig ein trainingsgerät ( dessen wirkung ich aber bezweifle ) die kreisende bewegung des handgelenks mit leichtem widerstand entkrampft den unterarm aber recht zuverlässig . ich mache es immer so das ich max 3-4 runden am stück fahre und dann einwenig mit leuten am start rede.
hoffe ich konnte helfen mfg miky
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