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Anfänger sucht Rat, Fragen zum Kurven fahren

Cable oder Boot ?? Liquidforce oder Hyperlite ?? Backroll oder Tantrum ??

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Beitragvon Snickers » 20. Jun 2014, 18:56

Hallo zusammen :)

Ich bin neu im Forum und im Wake-Sport und habe gleich einige Fragen ;) Aber zuerst mal ein Paar kurze Rahmeninfos.

War jetzt das 3. Mal an der Seilbahn (ca 15. Starts)
Da es an dem Spot an dem ich war ne Anfängerbahn gibt, hab ich mich erst mal dort versucht, einfach Gradeaus fahren und kurze Wege zum laufen wenn man stürzt :P.

So, im Gesamten, alles ganz geschmeidig und ich bin mit meinen Fortschritten sehr zufrieden.

-Fahre mim linken Fuß vorne (Regular?)
-Wasser starts für den Rückweg klappen auch
-ne 180° Kurve für den Rückweg hat bisher 1 mal geklappt ;)
-Sprungstart klappt auch ganz gut
-Leichtes Kurven fahren auf der geraden Strecke klappt auch

Jetzt hab ich mir für morgen vorgenommen mal an die große Bahn zu gehen, die geht gegen den Uhrzeigersinn.

Nun aber mein Problem, da ich links vorne fahre, muss ich dann die Kurve ja nehmen in dem ich nach vorne kante, also Richtung Zehenspitzen.

Und genau hier habe ich ein Problem das vorallem in meinem Kopf stattfindet, dass mich ein wenig davon abhält mit dem linken Fuß vorne die Kurven zu fahren.
Beim Kurven fahren auf der Anfängerbahn habe ich gemerkt das ich wenn ich auf der Rückseite, also zur Verse kante, viel risikofreudiger und sicherer bin.

Nun stellt sich mir die Frage:
Soll ich für den Anfang lieber lernen mit Rechts vorne zu Starten was mir aus meinem persönlichen empfinden die Kurven zu nehmen leichter macht (weiterer Vorteil ich kann auf beiden Beinen vorne Sicher fahren?)

oder soll ich lieber weiter links vorne fahren und das Kanten auf den Zehen weiter üben und versuchen die Blockade im Kopf abzubauen?

Was empfehlt ihr einem Anfänger? Auf welche Weiße ist das Kanten einfacher? und wie ist es einfacher die Kurve zu nehmen?

Außerdem möchte ich meine Balance auf dem Board ein wenig trainieren und mein Sicherheitsgefühl auf dem Board durch "kleine Tricks" erhöhen um meine Hemmschwelle etwas zu senken und mich mehr zu trauen (gerade im Bezug auf das Kanten). Hierzu dachte ich daran auf gerader Strecke sowas wie nen Olli oder ne 180° Drehung zu üben. Denkt ihr das macht Sinn oder ist es zu früh um damit zu beginnen?

Vielen Dank für eure Tipps und Hilfe :)

Grüße
Snickers
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Beitragvon JustRic » 20. Jun 2014, 23:19

Hey erstmal!


Wie war die Szene bei Scrubs nochmal

"bleib geschmeidig" 8)

Wie du geschrieben hast 15 Wasserstarts?! Das ist doch nicht sehr viel. Mach dir nicht so nen Kopf über alles!
Mein Empfinden ist, dass das Fahren am Anfang Gefühl ist, alles was danach kommt (Tricks, etc) ist dann doch wieder etwas Nachdenken.

Zu deinen Bedenken mit der Laufrichtung der Anlage, das absolut normal. Fahr mitn "starken Fuß" vorne. Wo ich fahre, fahren im Normalfall 90% bestimmt mit'n rechten Fuß vorne und unsere Anlage geht gegen den Uhrzeigersinn.


Aber im Ernst, mach dir kein Stress, einfach fahren! Das Reinfallen wirst du sicherlich nicht vermeiden können, außer du bist nen Naturtalent!

Tricks lässt du fürn Anfang komplett weg, versteh ich auch irgendwie net?! Du hast Angst bzw. ne Blockade nach Innen Zu kanten aber willst nen olli bzw 180 flat machen :roll:
--> Fahr erstmal entspannt deine Runden, wenn das Boardgefühl dann da ist,merkst du das und kannst bissel rumspielen mit Ollis und 180, dafür muss man aber erstmal fahren können ^^

Insgesamt mein Tipp weniger Nachdenken, mehr Spaß haben ;) Gerade am Anfang heißt es fahren fahren fahren

Grüße und viel Erfolg
Einfach mal die Zeit aufm Wasser genießen!
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Beitragvon Gecko84 » 22. Jun 2014, 13:32

An was für ne Anlage fährst den wieviel Masten ?
Bei 4 Masten sind die kurven am Anfang schwerer zufahren da der Winkel größer ist.
Falls es an den Kurven nicht ganz zu den Boien packst geh tief in die hocke und zieh deine Arme wieder an wie beim Start. Dann haut der Zug dich nicht direkt um :D .
Und zu deiner frage JA mit rechts vorne ist es an den meisten Anlage einfacher und entspannder zu fahren.
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Beitragvon solo77 » 23. Jun 2014, 21:33

Das Problem kenn ich..absolut ätzend.
Hab mit dem Wakeboard letztes Jahr in St.Leon angefangen. Also eine Anlage mit 4 Pfosten und gegen den Uhrzeigersinn.
Dummerweise fahr ich wie auf dem Snowboard auch regular also linker Fuß vorne. Wär jetzt alles nichts so schlimm aber in St.Leon ist die erste Kurve mal richtig steil ich denke mal so höchstens 80 Grad.
Lange Rede kurzer Sinn diese Kurve war und ist immer noch meine Hasskurve.

Vor zwei Wochen nach Thannhausen, erster Start in diesem Jahr und sofort auf der Uhrzeigerbahn mehrere Runden gedreht. Hier muss man allerdings sagen dass deren Bahn 5 Masten hat was die die Kurven echt relaxed macht. War schon total drauf programmiert wieder übelst rauszufetzen aber nichts da...locker und easy durchgeheizt.
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Beitragvon Gecko84 » 24. Jun 2014, 00:45

Solo77 ich könnt wetten du versuchst in St.leon immer direkt zur kurve rauszufahren.Mein Tip fahr vor der Kurve nach links vom Seil und kante dann ganz entspannt unterm Seil durch und du wirst merken du kommst viel weiter raus und kannst einfacher die Kurve fahren.
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Beitragvon Blacksheep » 24. Jun 2014, 14:31

Hi Snickers,

wir "kennen" uns ja schon aus einem anderem Thread.

Die erste Kurve in St.Leon-Rot ist für Regular's in der Tat etwas subobtimal und ich hab da auch so meine Befürchtungen das es mich da entweder heben und / oder schmeissen wird :D

Deswegen hab ich mir mein neues Board jetzt gleich auf Duckstance eingestellt (hätt ich damals - ich fahr inzwischen 8 Jahre - beim Snowboard lernen auch gleich machen sollen). Somit kann ich die Kurve mit beiden Seiten anfahren und testen was mir besser liegt.

Mein Plan für den 5.7 ist also:

o An das Anfänger Kabel und mich mit dem neuen Board & Duckstance vertraut machen
o 180er üben
o Wenn vorheriges klappt an das normale Kabel
o Kurve rechts anfahren üben
o Kurve links anfahren üben
o schauen was kommt und gegen den Zwang kämpfen die Obstacles nicht doch mal mitzunehmen :D

Da Du schreibst das Du rechts wie links vorne fahren kannst solltest Du Dir vielleicht überlegen auch gleich in den Duckstance zu gehen. Snowboard-Technisch war für mich die Umstellung marginal und vermute das es sich beim Wakeboard ähnlich verhält.

Gruss
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Beitragvon solo77 » 24. Jun 2014, 15:37

5. Juli also Samstags in St.Leon...viel Spass

Da hast du ja einiges vor, denn da geht schon das erste Problem los...das Warten.
Mal kurz zwei, drei oder mehr Starts nur um in der Kurve rauszufliegen dafür braucht man wirklich jede Menge Geduld in der Schlange. Selbst an der 2.0 Anlage stehst du ne Zeit. In St.Leon ist bei gutem Wetter einfach immer die Hölle los, und wenns mal später wird kommen die Jahreskartenfahrer hinzu zumindest am Wochenende.
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Beitragvon Blacksheep » 24. Jun 2014, 16:27

Hallo solo77,

stimmt schon. Da ich quasi um die Ecke wohne war ich schon das eine oder andere mal auf der Anlage. Ich werde sicherlich auch das eine oder andere mal schnell nach der Arbeit hinfahren aber den Samstag haben wir als Familien-Tag nun mal angesetzt. Und Geduld ist bekanntlich eine Zier :)

Und die 2.0er ist hier in der Gegend meines Wissens nach Alternativlos.

Gruß
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Beitragvon Snickers » 24. Jun 2014, 22:22

also jaein rechts vorne fahren hab ich glaub nicht geschrieben, dass ich es kann.

mittlerweile das ein oder andere mal rechts vorne gefahren, und auch während der fahrt mit nem 180 surface die standrichtung geändert, mit ner Erfolgsquote von 50% xD
aber rechts vorne ist noch sehr wackelig ;) aber wird schon werden :)
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Beitragvon Blacksheep » 1. Jul 2014, 12:39

Ich hatte Freitag die Gelegenheit zum See zu fahren und konnte versuchen mein Vorhaben umzusetzen:

o An das Anfänger Kabel und mich mit dem neuen Board & Duckstance vertraut machen [CHECK]
o 180er üben [CHECK]
o Wenn vorheriges klappt an das normale Kabel [CHECK]
o Kurve rechts anfahren üben [CHECK]

Das neue Board fährt sich klasse und ich bin damit mehr als Zufrieden im Moment. Mag sein das es sich mit den wachsenden Ansprüchen ändert. Es läuft ruhig und trägt meine elfengleichen 95 Kilo ohne Probleme.

Der 180er hatte mich etwas überrascht. Als ich das Board gekantet und quer gestellt hatte hatte ich als Snowboardgeschädigter mehr Wiederstand erwartet und mich zu sehr dagegen gestemmt. Ergo fuhr mein Board schneller als das Cable. Konnte mich aber noch Fangen :D

Cable-Start lief besser als erwartet. Mich hats nicht geschmissen, trotz suboptimaler Kurvenfahrt. An den Turns hing das Seil durch und dann gabs halt einen mächtigen Zug.

Alles in allem nicht schön, aber immerhin gestanden ;) Freitag und Samstag gehts weiter...

Gruss
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